Der kleine Süßkartoffel-Konditor lebt von einem Produkt: Kichiimo Hanabi. Das sind Imokenpi, also Süßkartoffelstäbchen, extrem dünn geschnitten, in Rapsöl frittiert und mit hausgemachtem Sirup überzogen. Die Supermarktversion ist hart. Diese hier sind außen knusprig und innen leicht weich, und Gäste beschreiben sie als einzigartig. Ein ganzer Berg davon türmt sich im Schaufenster.
Fast jede Bewertung nennt die Hanabi süchtig machend. Viele leeren eine Packung auf einmal, und ein Besucher aus Korea rät, gleich zwei zu kaufen. Gelobt wird der zurückhaltende Sirup, der den Kartoffelgeschmack durchlässt. Das Daigakuimo, kandierte frittierte Süßkartoffel, hat eigene Stammkunden. Bekko-imo mag man wegen der krachenden Hülle, Hyoshigi wegen der weichen, lockeren Textur. Auch Tsuki, sirupglasierte Scheiben mit schwarzem Sesam, und die gesalzenen Shio Hanabi werden immer wieder gelobt.
Die Kritik ist konkret:
- Mehrere Gäste ärgerten sich, erst nachträglich zu erfahren, dass für Bekko-imo chinesische Süßkartoffeln verwendet werden. Die übrigen Produkte basieren auf japanischen.
- Ein Gast fand eine Charge Daigakuimo von einem Pop-up-Stand ölig.
- Einer empfand den Service als höflich, aber knapp.
- Ein langjähriger Kunde findet die Shio Hanabi trockener, seit sie für längere Haltbarkeit verändert wurden.
- Bei Sommerhitze können die Hanabi klebrig werden.
Zuletzt zahlten Gäste rund ¥730 für Kichiimo Hanabi (170 g), die neuesten Berichte nennen ¥850. Weitere Preise laut Bewertungen:
- Hyoshigi: ¥720–760 (250 g)
- Bekko-imo: ¥430–480 (150 g)
- Tsuki: ¥640
- Shio Hanabi: ¥430–500 (75 g)
- Haikara-Kartoffelchips: ¥340
Da es ein Laden zum Mitnehmen ist, gibt es kein eigenes Mittag- oder Abendangebot. Ein typischer Einkauf liegt zu jeder Tageszeit unter ¥1.000. Das Preis-Leistungs-Verhältnis gilt als fair: teurer als Supermarkt-Snacks, aber der Unterschied ist deutlich.
- Anfahrt: rund 88 m, etwa eine Gehminute von der Station Kakuozan der Higashiyama-Linie. Der Laden ist kürzlich umgezogen, ältere Bewertungen mit langem Fußweg sind überholt.
- Reservierung: nicht nötig, einfach vorbeikommen. Unter 052-763-2010 kann man Ware zurücklegen lassen oder eine Lieferung im Stadtgebiet vereinbaren. Online-Verkauf gibt es nicht.
- Bezahlung: bar oder per QR-Code. Kreditkarten und elektronisches Geld werden nicht akzeptiert.
- Plätze: nur Verkauf zum Mitnehmen an einer kleinen Theke. Es gibt keine Sitzplätze und keine separaten Räume.
- Kinder: willkommen, auch Babys.
- Parken: drei Stellplätze im Erdgeschoss des Gebäudes Kōbōya Honten, erreichbar über den Durchgang neben dem Laden.
- Ausverkauf: beliebte Produkte können bis zum Nachmittag oder Abend vergriffen sein.
- Haltbarkeit: Hanabi halten 3 Tage, Daigakuimo sollte am selben Tag gegessen werden. Als Mitbringsel eignen sich Shio Hanabi (etwa einen Monat haltbar) oder die Chips.
- Auch erhältlich: bei Matsuzakaya und JR Nagoya Takashimaya.







