TANAKA YAKINIKU RESTAURANTE ist ein dunkles, filmreifes Kellergeschoss mit Privaträumen an der Nagoya Station. Das Personal führt Sie Schritt für Schritt durch das Grillen, von der Zunge bis zum Harami (Saumfleisch). Das Harami wird etwa fünfmal angebraten und ruhen gelassen. Das Haus wurde von 2023 bis 2026 jedes Jahr in die Tabelog-Auswahl Tabelog 100 (EAST) für Yakiniku bzw. Grill aufgenommen.
Die Fleischqualität wird in fast jeder Bewertung hervorgehoben, besonders Filet und Sirloin, die in Eigelb getunkt werden. Das Wagyu-Katsu-Sando (Sandwich mit paniertem Rindfleisch) nennen mehrere japanische Gäste das beste, das sie je gegessen haben. Immer wieder gelobt werden auch die Reimen (kalte Nudeln) mit Sudachi-Zitrus und das stückige Rindfleisch-Curry. Gäste erwähnen außerdem die im Weinglas servierte Consommé, das Yukhoe (rohes Rindertatar) und die Ochsenschwanzsuppe. Der Service gilt als Fine-Dining-Niveau, englischsprachige Gäste heben Andre hervor.
Die Kritik ist konkret. Manchen waren Curry und Pasta zu salzig, einmal kam die Pasta mit hartem Kern. Jüngeres Personal arbeitet ungleichmäßig: Ein Gast störte sich daran, dass Kellner ständig in den Privatraum schauten, ein anderer wartete vergeblich auf zugesagte Teller zum Teilen. Einer Minderheit waren Kimchi oder Zunge zu fade. Die Weinkarte ist teuer. Das Rindfleisch ist üppig, nicht jeder schafft das ganze Menü.
Zwischen 2024 und 2026 zahlten Gäste rund ¥3.800, ¥5.000 und ¥5.500 für Mittagsmenüs, das Menü für ¥5.500 enthielt Matsusaka-Filet. Abends kostete das Special-Menü ¥11.000, das Premium-Menü mit Katsu-Sando ¥16.500. Üblich sind ¥4.000–4.999 mittags und ¥10.000–14.999 abends, zuzüglich Getränke und 10 % Servicegebühr.
Das Mittagessen gilt als ausgesprochen preiswert für die Qualität. Das Abendessen ist für einen besonderen Anlass angemessen, auch wenn einige Gäste dafür mehr Überraschungen erwartet hätten.
- Anfahrt: direkt mit der unterirdischen Einkaufspassage Unimall verbunden; 2 Gehminuten von Nagoya Station, Ausgang 5; 209 m von Meitetsu Nagoya. Der Eingang ist unauffällig im Untergeschoss, einen Wartebereich gibt es nicht.
- Altersbeschränkung: Kinder sind erst ab Grundschulalter willkommen. Kinderwagen sind nicht erlaubt.
- Reservierung: vorab reservieren (052-526-3929), das Haus ist oft ausgebucht. Spontane Mittagsbesuche am selben Tag haben manchmal geklappt, verlassen sollte man sich darauf nicht.
- Bezahlung: VISA, Master, JCB, AMEX und Diners werden akzeptiert. Elektronisches Geld und QR-Zahlungen werden nicht angenommen. Es werden 10 % Servicegebühr berechnet.
- Plätze: 46 Plätze, alle in Privaträumen mit Theke oder Tisch: ein Raum für 2, sechs für bis zu 4, zwei für bis zu 6 Personen. Eine Exklusivmiete des ganzen Lokals ist nicht möglich.
- Dauer: ein Menü dauert etwa 2 Stunden. Getränke werden separat bestellt; ein Gast fühlte sich mittags zur Bestellung gedrängt.
- Sprache: die Karte ist überwiegend auf Japanisch. Manche Mitarbeiter sprechen gut Englisch, andere weniger.
- Extras: Sommelier vor Ort. Ein Überraschungs-Parfait mit Saisonobst und handgeschriebener Karte kostet ¥2.200 und muss bei der Reservierung angefragt werden.
- Rauchen: Nichtraucherlokal, Raucherbereich im Gebäude.
- Parken: keine eigenen Parkplätze, Münzparkplätze in der Nähe.






