Das Cafe Ospitale (カフェ オスピターレ) ist ein seltener Fund in Japan: ein Café, das sich dem neapolitanischen Gebäck Sfogliatella widmet. Es liegt günstig in der Maing-Einkaufspassage des Bahnhofs Hakata und hat sich einen Namen für die ausgeprägte „bari-bari“ (extrem knusprige) Textur seines Markenzeichens gemacht. Das mehrschichtige, muschelförmige Gebäck wird besonders kross gebacken und zusammen mit einem ernsthaften Kaffeeangebot serviert, dessen Cappuccinos und Espressos von der Italienischen Espresso-Vereinigung anerkannt wurden.
Gäste loben durchweg die Textur und die Füllungen der Sfogliatelle, die in Geschmacksrichtungen wie klassisch Napoli, Pistazie, Hakatas eigener Amaou-Erdbeere, Apfel und Schokolade erhältlich sind. Der Kaffee wird häufig als authentisch und gut zubereitet hervorgehoben, was das Set aus Gebäck und Kaffee zu einer beliebten Wahl macht. Besucher finden, dass es ein großartiger Ort für einen kurzen Halt oder zum Kauf eines Souvenirs ist, da Geschenksets mit sechs Stück zum Mitnehmen erhältlich sind.
Die Erfahrung ist jedoch nicht ohne Mängel. Mehrere Besucher, auch internationale Gäste, berichteten von einem schroffen oder wenig hilfsbereiten Service, bei dem sich das Personal manchmal weigerte, Gäste an leere Tische zu setzen. Der Betriebsablauf kann ebenfalls verwirrend sein und Kunden zum Mitnehmen gelegentlich zum Warten oder erneuten Anstellen zwingen. Einige bemerkten, dass das Gebäck für ihren Geschmack zu hart, die Portionsgröße für den Preis klein oder die Verpackung zum Mitnehmen ölig sein kann.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird als gut eingeschätzt. Die meisten Gäste sind der Meinung, dass ein einzigartiges, hochwertiges Spezialgebäck und richtig zubereiteter Kaffee für unter 1.000 ¥ ein fairer Preis sind. Ein Set aus Kaffee und Sfogliatella kostete kürzlich laut Berichten etwa 780 ¥, während einzelne Gebäcke etwa 350–380 ¥ kosteten. Eine Box mit sechs Stück zum Mitnehmen kostet rund 2.150 ¥.
- Lage: In der Maing-Arkade im JR-Bahnhof Hakata. Die Arkade selbst kann unübersichtlich sein.
- Reservierung: Reservierungen werden nicht angenommen. Man kann ohne Reservierung eintreten.
- Warteschlangen: Für den Außer-Haus-Verkauf bilden sich oft schon früh Schlangen, und beliebte Sorten können ausverkauft sein.
- Sitzplätze: 32 Plätze, davon 14 an der Theke und 18 an kleinen Tischen. Berichten zufolge ist das Personal unflexibel, was einen Platzwechsel angeht.
- Service: Der Service kann zügig sein und wurde von einigen Gästen als schroff beschrieben.
- Zahlung: Kreditkarten, elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen (einschließlich PayPay, Alipay und WeChat Pay) werden akzeptiert.
- Fotografieren: Einige Gäste berichten, dass das Fotografieren der Speisekarte nicht gestattet sei.
- Familien: Kinder sind willkommen.





