Tempura Dokoro Hirao Honten (天麩羅処ひらお 本店) ist das Stammhaus von Hirao und serviert Tempura nach Hakata-Art. Die Köche hinter der Theke frittieren jedes Stück auf Bestellung und legen es auf ein Stahltablett vor den Gast, sobald es aus dem Öl kommt. So wartet nichts und alles kommt heiß an. Zu jedem Menü gehört das hauseigene Ika no Shiokara, gesalzener Tintenfisch mit Yuzu, leichter als üblich. Viele erinnern sich daran sogar mehr als an die Tempura. Das Lokal wurde 2022, 2023 und 2025 in Tabelogs Tempura-Liste „Tabelog 100“ aufgenommen.
Fast jede Bewertung lobt den Teig: heiß, knusprig, leicht und nicht fettig. Immer wieder genannt werden:
- das Hanjuku Tamago, ein wachsweiches Ei als Tempura, das viele über dem Reis aufbrechen
- pralle Garnelen und zarter Tintenfisch
- Kabocha-Kürbis, Aubergine und dicke grüne Paprika
Auch saisonale Stücke wie weiße Maitake, Sanma (Makrelenhecht) und Hamo (Hechtconger) kommen gut an. Gelobt wird außerdem, wie effizient das Personal die Schlange abarbeitet.
Stammgäste bemerken Einsparungen. Das Shiokara gibt es nicht mehr unbegrenzt, die Preise sind gestiegen, und Stücke wie geriebener Rettich sind kleiner geworden. Mehrere fanden die Tempura gut, aber nicht herausragend, gerade nach langem Anstehen. Einer klagte über schweres Öl und gummiartigen Tintenfisch. Manchen war der Reis zu gewöhnlich, andere fühlten sich danach schwer.
Mittags und abends zahlt man dasselbe, meist ¥1.100–1.500 pro Person. Gäste zahlten 2024–2026:
- rund ¥1.060 für das Tempura-Teishoku oder Ajiwai-Teishoku (Set-Menüs)
- ¥1.160 für die Sets Irodori oder Okonomi
- für einzelne Stücke etwa ¥130 (wachsweiches Ei), ¥180 (Kisu, ein kleiner Weißfisch), ¥200 (Würstchen) und ¥220 (Jakobsmuschel)
- ¥600 für ein Flaschenbier, +¥50 für eine große Portion Reis und ¥50 für Extra-Shiokara
Selbst wenig begeisterte Gäste nennen das Preis-Leistungs-Verhältnis für so viel frisch frittierte Tempura ungewöhnlich gut.
- Anfahrt: etwa 10 Minuten mit dem Taxi vom Flughafen Fukuoka (rund ¥1.300). Alternativ fährt der Nishitetsu-Bus für etwa ¥160 bis zur Haltestelle „Sekida Kaikan“, von dort sind es nur wenige Schritte. Zu Fuß braucht man ab dem Inlandsterminal etwa 20 Minuten. Mit dem Auto sind es rund 15 Minuten ab der Anschlussstelle Dazaifu.
- Reservierung: nicht möglich, man stellt sich an. Mittags wartet man meist 20–60 Minuten. Werktagabende und der Nachmittag sind oft ruhiger.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten und elektronisches Geld werden nicht akzeptiert. Die Bons kauft man vor dem Hinsetzen an einem japanischsprachigen Automaten, die Sets sollte man sich also vorher auf Fotos ansehen.
- Plätze: 56 Plätze, alle an der Theke, keine separaten Räume. Gruppen werden eventuell getrennt gesetzt. Wasser nimmt man sich selbst.
- Kinder: willkommen, Kinderstühle sind vorhanden.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: großer Parkplatz vorhanden.
- Gepäck: kaum Platz für Taschen, Koffer am besten im Schließfach am Flughafen lassen.
- Sprache: wenig Englisch, einfache Verständigung klappt aber.




