Bakka (麦香) ist ein Sanuki-Udon-Lokal mit Tischbedienung im ländlichen Marugame. Schon das ist ungewöhnlich in einer Präfektur, in der Udon meist in Selbstbedienung über den Tresen geht. Die Nudeln werden auf Bestellung gekocht, jedes Tempura wird frisch frittiert. Neben den Klassikern gibt es ein mildes, mit Sahne verfeinertes Curry-Udon, im Sommer ein kaltes Curry-Udon und Asari-Butter-Udon mit Venusmuscheln. Tabelog nahm das Lokal 2020 und 2022 in seine Liste Udon WEST „Tabelog 100“ auf.
Die meisten Gäste sprechen zuerst über die Nudeln: glänzend, elastisch, mit festem Biss und deutlichem Weizenaroma. Regelmäßig gelobt wird die klare Iriko-Brühe aus getrockneten Sardinen, vor allem als eiskaltes Hiyakake mit Sudachi-Zitrus. Hausfavorit ist Toritenbukkake, Hähnchen-Tempura auf Nudeln mit Zitrone und geriebenem Rettich. Immer wieder erwähnt wird auch das weiche, süßliche Tai-Chikuwa-Tempura aus Fischpaste. Das Personal gilt als freundlich, der Raum als entspannt und familientauglich.
Die Kritik wiederholt sich. Gäste warten 30–60 Minuten draußen, und die Tische werden nur langsam frei. Manchen sind die Nudeln für klassische Sanuki-Maßstäbe zu weich, und wer es scharf mag, findet das Curry fad. Ein Gast fand tote Insekten in einer Wasserkaraffe und ein schmutziges Tablet, ein anderer Tenkasu auf dem Boden. Zu Stoßzeiten erfuhr ein Gast erst spät in der Schlange, dass nur eine Portion pro Person ausgegeben wird.
Das Lokal öffnet nur tagsüber, ein Abendessen gibt es nicht. Mittags bleibt man meist unter ¥1.000. Gäste zahlten 2025–2026 etwa ¥420 für Kake (schlichte heiße Udon), ¥620 für das Sahne-Curry-Udon, ¥780 für Asari-Butter, ¥860–900 für Toritenbukkake, ¥1.020 für Oyako-Bukkake (Hähnchen- und Ei-Tempura) und ¥220 für Klettenwurzel-Tempura. Die große Portion kostete rund ¥90 mehr. Das ist teurer als die alteingesessenen Udon-Läden Kagawas, und einige bemerkten Preiserhöhungen. Die meisten finden die frisch gekochten Nudeln und das frische Tempura den Aufpreis aber wert.
- Anfahrt: laut Lokal 561 m vom Bahnhof Okada. Gäste beschreiben 12–15 Minuten zu Fuß; die Züge fahren etwa alle 30 Minuten. Am bequemsten mit dem Auto.
- Parken: zwei Parkplätze mit 8 und 6 Stellplätzen.
- Reservierung: nicht möglich, man kommt einfach vorbei. Am Eingang trägt man sich am Tablet ein und wartet draußen, teilweise überdacht. Am besten vor der Öffnung um 10:00 da sein: Ab dem späten Vormittag wächst die Schlange, und manche Gerichte sind um 11:00 aus.
- Öffnungszeiten: mittwochs Ruhetag. Gelegentlich schließt das Lokal früher, wenn die Nudeln ausgehen.
- Bezahlung: keine Kreditkarten. E-Geld und QR-Zahlung (PayPay) werden akzeptiert. Bezahlt wird nach dem Essen.
- Kinder: willkommen, auch im Vorschulalter. Es gibt Udon in Mini-Größe.
- Plätze: 38 Plätze: 20 an Tischen, 6 am Tresen und 12 auf Tatami. Keine separaten Räume, keine Exklusivmiete.
- Rauchen: komplett rauchfrei.
- Bestellen: per Tablet am Tisch. Ein englischsprachiger Gast fand das Personal hilfsbereit.
- Hinweis: Die grüne Chiliwürze ist sehr scharf, und manche Schalen kommen schon mit Wasabi.





