Chuka Soba Efu (中華そば 笑歩) ist ein kleiner Ramenladen, dessen Inhaber bei Takano gelernt hat, einer Institution der Tokioter Ramen-Szene. Die Nudeln entstehen im Haus aus einer Vollkornmischung. Stammgäste berichten, dass Mehl und Wasser je nach Jahreszeit angepasst werden, weshalb viele zuerst ein paar Nudeln pur probieren. Das Schweinefleisch stammt vom Metzger direkt gegenüber und kommt in zwei Varianten: als gerollter Bauch und als Lende. Von 2021 bis 2025 wurde der Laden jedes Jahr in die Ramen-Auswahl „Tabelog 100“ aufgenommen.
Fast jede Besprechung lobt die Nudeln, die federnd sind und einen sauberen Biss haben. Im Mittelpunkt steht die Chuka Soba, eine klare Soja-Ramen auf Basis von Hinai-Huhn, Niboshi (getrockneten Sardinen) und Bonitoflocken. Fans nennen sie ausgewogen und nostalgisch und trinken die Brühe oft aus. Beliebt sind außerdem die Shio Soba mit Aguni-Salz, Yuzu und Zwiebel sowie die Tsukesoba (Dip-Nudeln) mit einer kombureichen Brühe zum Verdünnen am Ende. Auch die scharfe Sesam-Soba mit Sansho-Pfeffer und die neuere Ingwer-Soba finden Anhänger. Das Personal wird immer wieder gelobt: Es organisiert die Schlange, reicht Gerstentee und verleiht im Sommer Sonnenschirme.
Hauptkritikpunkt ist die Wartezeit. Manche finden die Tokusei-Schalen (Deluxe-Version) zu teuer für das, was im Wesentlichen mehr Schweinefleisch ist. Beim Fleisch gehen die Meinungen auseinander: Die Lende wirkt mitunter fest, der Bauch fett. Einem Gast war die Nudelportion zu klein. Einige wenige empfanden den Geschmack als handwerklich sauber, aber wenig eigenständig.
Geöffnet ist nur mittags, mit einem typischen Budget von ¥1.000–1.999; ein Abendgeschäft gibt es nicht. Gäste zahlten 2024–2026 etwa ¥920–1.050 für die Chuka Soba und ¥1.270–1.450 für die Tokusei-Variante. Die Shio Soba kostete ¥950–1.000, die Ingwer-Soba ¥1.150 und die scharfe Tokusei-Tsukesoba ¥1.600. Ein mariniertes Ei schlug mit ¥150 zu Buche, eine große Portion ebenfalls mit ¥150, eine Flasche Bier mit ¥550. Die Standardschalen gelten als sorgfältige Spitzen-Ramen für rund ¥1.000. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis der Deluxe-Varianten sind sich die Gäste uneinig.
- Anfahrt: 10 Gehminuten (ca. 670 m) von der Tsunashima Station, Westausgang, teils durch ein Wohngebiet.
- Reservierung: nicht möglich. Man stellt sich an, meist für 15–55 Minuten. Am Wochenende öffnet der Laden oft schon gegen 10:50.
- Bezahlung: nur bar am Ticketautomaten, der Fotos der Gerichte zeigt. Kreditkarten, E-Geld und QR-Zahlungen werden nicht akzeptiert. Wann Sie Ihr Ticket ziehen sollen, sagt Ihnen das Personal in der Schlange.
- Plätze: 8 Plätze am Tresen, keine separaten Räume. Für Gruppen ungeeignet.
- Kinder: Kinder im Schulalter sind willkommen.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: keine Parkplätze.
- Öffnungszeiten: Geschlossen wird, sobald die Suppe ausgeht. Dienstags Ruhetag, manchmal auch mittwochs. Vor dem Besuch den X-Account des Ladens prüfen.
- Sprache: Alle Bewertungen sind auf Japanisch, zu englischsprachigem Service liegen keine Angaben vor.




