Das 2023 eröffnete Lokal stand 2024 und 2025 auf der Tabelog-Liste der 100 besten Ramen-Adressen in Kanagawa. Im Mittelpunkt steht ein Shio-Ramen auf klarer Hühnerbrühe (Seichū), ohne zugesetztes Glutamat. Die Salz-Tare baut auf Muscheln, Austern und Weißwein auf, und laut Gästen verändert sich der Geschmack im Lauf der Schale. Der Koch lernte im renommierten Chabuya, die chinesische Schule zeigt sich in der Wantan-Schale mit je einer Garnelen- und einer Schweinefleischfüllung. Die Nudeln sind hausgemacht, wahlweise dünn oder flach geschnitten.
Die meisten Bewertungen loben die klare Shio-Brühe, viele trinken sie bis zum letzten Tropfen. Am häufigsten bestellt wird der MIX-Wantan-Shio, besonders der pralle Garnelen-Wantan wird immer wieder hervorgehoben. Auch die zwei Sorten Chashu (geschmortes Schweinefleisch) und die glatten Nudeln finden Anklang, die weiße Niboshi-Brühe (getrocknete Sardinen) gilt als sauber und nicht bitter. Der Raum ist sauber und für ein Ramen-Lokal geräumig, mit Tischen, Tatami-Plätzen und einem Kinder-Ramen.
Kritik kommt von einer wiederkehrenden Minderheit: Manchen ist die Brühe zu salzig, anderen zu dünn und zu zahm. Zu Stoßzeiten dauert das Essen 15–30 Minuten, und auch bei freien Plätzen geht das Platzieren langsam. Die Nudeln sind weich und lassen sich nicht fester bestellen, was einige störte. Einem Gast war die Chashu-Reisschale zu matschig, zwei bemerkten angeschlagenes Geschirr.
2024–2026 zahlten Gäste rund 1.000–1.100 Yen für den einfachen Chūka Soba Shio und 1.250, später 1.350 Yen für den MIX-Wantan-Shio. Tantanmen und Sanrātanmen (scharf-saure Nudeln) kosteten etwa 1.200 Yen, Chashu-Reis rund 450, ein weiches Ei 200 und das Kinder-Ramen 550 Yen. Mittags wie abends liegt man bei 1.000–2.000 Yen. Die meisten finden das fair oder sogar günstig für Handwerk und Toppings, einige Unzufriedene empfanden 1.350 Yen als zu viel.
- Anfahrt: 2 Gehminuten (etwa 112 m) vom Bahnhof Kanazawa Bunko der Keikyu-Linie.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten, elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht akzeptiert. Der Ticketautomat nimmt nur 1.000-Yen-Scheine, das Personal wechselt.
- Reservierung: nicht möglich, einfach kommen und anstellen. Zur Öffnung und am Wochenende 10–30 Minuten Wartezeit im Freien, bei Sonne werden Schirme verliehen.
- Bestellung: Ticket am Automaten ziehen, dann auf Nachfrage dünne oder flache Nudeln wählen.
- Plätze: 18 – 7 am Tresen, ein Tisch für 4, einer für 3 und ein Tatami-Raum für 4–6 Personen. Keine Separees, keine Exklusivmiete.
- Familien: Kinder jeden Alters willkommen, Kindermenü, Kinderwagen erlaubt. Rollstuhlgerecht.
- Rauchen: Nichtraucherlokal, auch vor dem Eingang wird nicht geraucht.
- Parken: keine Parkplätze.




