Am Herd steht Onishi, älterer Bruder des verstorbenen Gründers von Tsuta, dem ersten Ramen-Lokal mit Michelin-Stern. Seine Spezialität ist Tanrei-Shoyu-Ramen. Die klare Brühe wird aus Huhn, Niboshi (getrockneten Sardinen) und Kombu ohne Glutamat gekocht. Dazu kommen hausgemachte Nudeln aus japanischem Weizen, serviert in Arita-Porzellan. Am offenen Tresen sieht man jeder Schale bei der Entstehung zu, und das Personal ruft die Gäste beim Servieren mit Namen auf. Neben den Klassikern gibt es wechselnde Specials, etwa eine Kokos-„Shonan-Laksa“ nur samstags und ein Miso-Ramen nach Thai-Gapao-Art an geraden Tagen. Seit 2022 steht das Lokal jedes Jahr in der Auswahl Tabelog Ramen 100.
Fast jede Kritik lobt die Shoyu-Ramen, die Shio-Variante hat eigene Anhänger. Das Premium-Topping wird oft hervorgehoben, vor allem die gegrillte Hähnchenkeule mit knuspriger Haut und die A5-Wagyu-Scheiben. Viel empfohlen wird Koshou-meshi (Pfefferreis), den man erst pur isst und dann mit Brühe übergießt. Auch die Schweinefleisch-Shumai werden wiederholt gelobt. Der Service gilt durchweg als herzlich und souverän.
Kritisiert wird, dass es für Ramen teuer sei. Die weichen Nudeln werden schlaff, wenn man langsam isst. Laksa und andere exotische Specials polarisieren, und einigen erscheinen Premium-Topping oder Wagyu überflüssig.
Mittag- und Abendessen kosten in der Regel ¥1.000–2.000. Gäste zahlten 2024–2026:
- Shoyu-Ramen: rund ¥1.300–1.400
- Shoyu Premium: ¥2.050–2.200
- Shio: ¥1.200–1.300
- Mini-Shoyu: ¥1.000
- kleiner Pfefferreis: ¥200
- Shumai: ¥300 (zwei für ¥500)
- Wagyu-Hiyashi-Chuka (kalte Nudeln): ¥2.000
- Laksa Premium: ¥2.350
Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Selbst Gäste, die hier Abzüge machen, halten Zutaten, Raum und Service für den Aufpreis wert. Die beste Wahl ist die Standard-Shoyu-Schale für etwa ¥1.400.
- Anfahrt: Bahnhof Hon-Kugenuma (Odakyu Enoshima Line), 1 Minute zu Fuß. Vom Bahnhof Fujisawa sind es etwa 22 Minuten zu Fuß. Gut mit einem Ausflug nach Enoshima zu verbinden.
- Reservierung: nicht nötig. An Öffnungstagen liegt ab etwa 9:00 eine Liste vor dem Lokal aus; Namen eintragen und ein 30-Minuten-Zeitfenster wählen. Ohne Eintrag kommt man hinein, solange Zeitfenster frei sind, und werktags geht das oft schnell. Optional gibt es einen Fast Pass über TableCheck für ¥390. Er ist ab zwei Wochen im Voraus buchbar, spätestens am Vortag. Datum und Uhrzeit genau prüfen.
- Bezahlung: Kreditkarten (Visa, Mastercard, JCB, Amex, Diners) sowie QR-Zahlung (PayPay, d Barai) werden akzeptiert. E-Geld wird nicht akzeptiert. Laut Berichten von 2026 bestellt man per QR-Code am eigenen Handy, und das Lokal scheint bargeldlos zu sein.
- Einlassregeln: keine Badekleidung, kein nackter Oberkörper. Gäste mit starkem Parfüm, Weichspülerduft oder stark parfümierter Sonnencreme werden nicht eingelassen.
- Kinder: willkommen, auch Babys. Am Eingang gibt es eine hohe Stufe und drinnen keinen Platz, deshalb Kinderwagen vor dem Eintreten zusammenklappen.
- Plätze: 16 (8 am Tresen, zwei Vierertische). Keine Separees. Rauchfrei.
- Parken: keine eigenen Parkplätze, aber kostenpflichtige Parkplätze in der Nähe. Fahrräder parken kostenlos.
- Sprache: Das Personal hilft mit der englischen Karte, die Karte hat Fotos.
- Shumai brauchen etwa 15 Minuten.




