ZUND-BAR wurde 2001 eröffnet und ist das Stammhaus der Ramen-Kette AFURI. Es liegt in einem umgebauten alten Haus an einem Bach, in den Hügeln oberhalb der heißen Quellen von Nanasawa. Der Gastraum wirkt eher wie eine schummrige Bar aus Schwarz und Stahl als wie ein Ramen-Lokal. Nur hier gibt es den ZUND-BAR Classic: Nudeln in klarer Brühe, dazu eine Blechdose im Bento-Stil mit abgeflämmtem und geschmortem Chashu (Schweinefleisch), Ei, Bambussprossen und Grün. Darunter versteckt sich etwas Reis, den man zum Schluss mit der Suppe isst. Von 2019 bis 2025 stand das Lokal jedes Jahr in der Ramen-Auswahl „Tabelog 100“.
Fast jede Bewertung lobt die Brühe aus Huhn und Meeresfrüchten: klar und leicht, aber tief im Geschmack. Man wählt zwischen Shio (Salz) und Shoyu (Sojasauce) und bestimmt die Menge an Hühnerfett. Signatur des Hauses ist die Yuzu-Ramen mit Zitrusduft. Gelobt werden außerdem die feinen Vollkornnudeln, das rauchig abgeflämmte Chashu und die Lage. Das Vanille-Softeis ist für viele ein Höhepunkt, und auch das Aburi Koro Chashu-Meshi (gewürfeltes, angeröstetes Schweinefleisch auf Reis) wird oft empfohlen.
Kritik gibt es vor allem an den Portionen. Mehrere Gäste finden das Lokal für die Menge teuer. Große Portionen oder Nudelnachschlag gibt es nicht, außer bei Tsukemen (Dip-Nudeln). Die Gyoza gelten als teuer und durchschnittlich. Der Service schwankt: Einmal wurde eine Bestellung 20 Minuten vergessen, ein anderer Gast traf auf eine freundliche und eine unhöfliche Bedienung. Manchen ist das Yuzu zu dominant.
Um 2026 zahlten Gäste etwa ¥1.190 für Shio-Ramen, ¥1.290 für Yuzu-Ramen, ¥1.510 für Ramen mit abgeflämmtem Chashu und ¥1.860 für den ZUND-BAR Classic. Chashu-Reis kostete rund ¥730, Softeis rund ¥430. Mittags wie abends sind etwa ¥1.300–2.300 pro Person üblich.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fair, aber kein Schnäppchen. Die Qualität wird durchweg gelobt, doch wer viel isst, wird womöglich nicht satt. Als bestes Angebot gilt der Classic.
- Anfahrt: ab Hon-Atsugi Station etwa 30 Minuten mit Bus Ats33, Ats34, Ats39 oder Ats38 bis Nanazawa Hospital Entrance, dann 7 Minuten zu Fuß. Busse fahren auch ab Aikou Ishida Station (Ai11) und Isehara Station (I31, I34). Die meisten Gäste kommen mit dem Auto: von der Ausfahrt Atsugi IC des Tomei Expressway etwa 20–30 Minuten, von Oyama Isehara IC 10–15 Minuten.
- Parken: 33 Stellplätze.
- Reservierung: nicht möglich, nur ohne Reservierung. Am Wochenende kann die Mittagsschlange rund 40 Personen oder eine Stunde Wartezeit erreichen. Zu Stoßzeiten zieht man am Automaten vor dem Eingang eine Nummer (Air Wait) und wird per QR-Code oder LINE aufgerufen. Zur Öffnung oder am Nachmittag wartet man meist kaum.
- Bestellung: mündlich am Tisch. Eine englische Speisekarte ist vorhanden.
- Bezahlung: Karten (VISA, Master, JCB), E-Geld (Suica und andere IC-Karten, Rakuten Edy, nanaco, WAON, iD, QUICPay) und QR-Zahlung (PayPay, Rakuten Pay) werden akzeptiert.
- Plätze: 32 Plätze, davon 25 an Tischen und 7 am Tresen. Keine Separees, keine Exklusivmiete. Gruppen ab 10 Personen sind möglich.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Familien und Zugang: Kinder jeden Alters sind willkommen, Kindersitze sind vorhanden. Kinderwagen sind erlaubt. Das Lokal ist rollstuhlgerecht.
- Softeis: zu Stoßzeiten nur zum Mitnehmen.





