BENJAMIN STEAK HOUSE Kyoto (ベンジャミンステーキハウス 京都) ist die Kyoto-Filiale des Steakhauses aus Manhattan. Es liegt in einem renovierten Machiya, einem traditionellen hölzernen Stadthaus. Im Mittelpunkt steht trocken gereiftes USDA-Prime-Rind. Das Porterhouse wird am Tisch tranchiert, das Fleisch vom Knochen kommt anschließend nach. Daneben gibt es Kuroge-Wagyu aus Kyoto, nur mit Salz gewürzt. 2024 und 2025 wurde das Haus in die Tabelog-Liste Steak・Teppanyaki WEST "Tabelog 100" aufgenommen.
Fast jede Besprechung lobt die Steaks: knusprige Kruste, rosa und zartes Inneres. Am häufigsten genannt werden das T-Bone vom Kalb und vom USDA-Rind sowie das Wagyu. Ebenso oft gelobt werden der Caesar Salad, die aufgeschlagene Butter zum Brot, die Hummer-Bisque und das Thunfisch-Tatar. Viele ausländische Gäste nennen einzelne Kellner beim Namen und loben deren Aufmerksamkeit und Geduld. Beliebt sind auch die halbprivaten Nischen.
Die Schwachstelle ist der Service. Mehrere Gäste berichten von vergessenen Getränkebestellungen, bis zu 20 Minuten Wartezeit auf die Karte und langsam kommenden Gerichten. Ein Kellner weigerte sich, verspätet servierte Beilagen von der Rechnung zu nehmen. Kleinere Kritikpunkte sind laute amerikanische Popmusik, ein kühler Speisesaal, sehr große Beilagenportionen und ein trockenes T-Bone.
Zwischen 2024 und 2026 zahlten Gäste etwa ¥5.500–6.500 für das Select-Mittagsmenü mit Salat oder Suppe, Steak, Beilagen und Kaffee. Günstigere Mittagsgerichte für rund ¥3.500 gibt es mit Schwein oder Meeresfrüchten. Abends liegt die Rechnung meist bei ¥15.000–20.000. Das Porterhouse-Abendmenü kostete ¥16.363, ein T-Bone à la carte ¥32.500. Die Hummer-Bisque kostete im Menü ¥550 Aufpreis.
Mittags stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Portionen sind vollwertig, und das Fleisch ist deutlich besser, als der Preis vermuten lässt. Abends ist es für diese Klasse angemessen, doch Steaks à la carte und Wein treiben die Rechnung schnell nach oben.
- Anfahrt: 3 Gehminuten von Bahnhof Karasuma (Hankyu Kyoto Line) und Bahnhof Shijo (U-Bahn Karasuma Line). Das Restaurant belegt das Erdgeschoss und den 1. Stock (japanisch 1F und 2F).
- Reservierung: nicht nötig, aber empfohlen. Reservieren lässt sich online über Tabelog oder telefonisch unter 050-5596-7624. Fragen Sie nach einer halbprivaten Nische oder einem Platz im Obergeschoss. Im Erdgeschoss liegt ein einfacherer Grill mit anderer Karte, wo Alleinreisende mitunter platziert werden.
- Mittagessen: nur Montag bis Samstag. Sonntags und an Feiertagen ist nur abends geöffnet.
- Bezahlung: Visa, Mastercard, JCB, AMEX, Diners und UnionPay. Akzeptiert werden IC-Karten wie Suica sowie QUICPay. QR-Zahlung ist möglich mit PayPay, d Barai, Rakuten Pay, au PAY, Alipay und WeChat Pay. Es wird eine Servicegebühr von 10 % berechnet.
- Kinder: willkommen.
- Plätze: 137 Plätze, darunter Theke und Sofas. Separees fassen bis zu 8 Personen pro Raum, in drei Räumen zusammen bis zu 24, ab ¥10.000. Das Restaurant kann exklusiv gemietet werden, Gruppen bis 100 Personen buchen telefonisch.
- Rauchen: Nichtraucherlokal mit separatem Raucherbereich im Haus.
- Parken: keine Parkplätze.
- Sprache: Das Personal spricht gut Englisch.
- Bestellen: Die Beilagen sind sehr groß, also lieber weniger bestellen und teilen.







