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Restaurant

Chisaki: Omakase-Sushi ohne Thunfisch

ちさき

A+
Chisaki: Omakase-Sushi ohne Thunfisch — 1
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Photos: Tabelog

Eine intime Sushi-Bar mit acht Plätzen im Nakagyo-Viertel von Kyoto, wo ein bei Sugita ausgebildeter Koch ein unverwechselbares Omakase serviert. Die Speisekarte verzichtet bewusst auf Thunfisch und konzentriert sich stattdessen auf Weißfisch, Blaufisch und lokale Zutaten.

Preisspanne$$$$$
Tabelog-Bewertung3.97 / 540 BewertungenHervorragend — landesweit unter den besten ProzentJapanische Gäste bewerten streng — 3,5 ist hervorragend, 4,0 außergewöhnlich.Auf Tabelog ansehen
ÖffnungszeitenTäglich ab 18:00 Uhr (bis 28. Feb. 2026), täglich ab 17:30 Uhr (ab 1. März 2026). Das Essen dauert ca. 3 Stunden. Öffnungszeiten und Ruhetage können sich ändern; es wird empfohlen, sich vor dem Besuch beim Restaurant zu erkundigen.
Adresse508 Hoteiyacho, Nakagyo-ku, Kyoto
KarteAuf Karte öffnen →

Im Chisaki (ちさき), einer Bar mit acht Plätzen an einem L-förmigen Tresen im Nakagyo-Viertel von Kyoto, bietet Küchenchef Ibata – ausgebildet im legendären Sushi Sugita in Tokio – eine sehr persönliche Interpretation von Edomae-Sushi. Das Restaurant zeichnet sich dadurch aus, was es weglässt: Es gibt keinen Thunfisch auf der Speisekarte. Stattdessen ist das Omakase ein tiefer Einblick in die Möglichkeiten von Weißfisch, Blaufisch und saisonalen Produkten aus Kyoto. Der Reis (Shari) wird mit Wasser aus einem lokalen Brunnen zubereitet, was ihm nach Meinung vieler Gäste einen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Das Erlebnis ist ein großzügiger Fluss von 13 bis 15 Nigiri-Stücken, durchsetzt mit kreativen Snacks (Tsumami). Gäste loben durchweg die Arbeit des Küchenchefs mit Zutaten wie der reichhaltigen Seeteufelleber (Ankimo), süßen Garnelen-Nukazuke und einer Iwashi- (Sardinen-) Algenrolle. Auch sein Umgang mit Kohada (Gizzard Shad) und dick geschnittener Nordmuschel (Hokkigai) findet großen Anklang. Zu den besonderen Momenten gehören eine delikate Teeblätter-Rolle und ein gepresstes Ebo-dai-Sushi, das gleich zu Beginn serviert wird. Die durchdachte Getränkebegleitung, wie ein Gewürztraminer zur Ankimo, und der herzliche, gesprächige Service des Küchenchefs auf Englisch und Spanisch werden häufig hervorgehoben.

Obwohl das Erlebnis hoch gelobt wird, gibt es einige praktische Punkte zu beachten. Der Shari wird von manchen als relativ groß und leicht klebrig beschrieben, was nicht jedermanns Geschmack sein mag. Da das Restaurant nur eine einzige Sitzungsrunde anbietet, ist Pünktlichkeit unerlässlich. Eine strenge Regel verbietet zudem das Posten von Fotos der Gerichte in sozialen Medien.

Das Omakase-Menü kostet etwa 27.500 ¥, wobei Gäste im Jahr 2024 von Endrechnungen mit Getränken zwischen 31.800 ¥ und 35.000 ¥ berichten. Trotz des hohen Preises wird es von den Gästen durchweg als exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis für die hohe Qualität, Kreativität und persönliche Betreuung bewertet.

  • Reservierung: Unbedingt erforderlich und schwer zu bekommen. Buchungen erfolgen ausschließlich über die OMAKASE-Plattform, wobei die Plätze an bestimmten Terminen freigegeben werden und schnell ausgebucht sind.
  • Anfahrt: Ein kurzer Spaziergang vom Bahnhof Kyoto Shiyakusho-mae.
  • Bezahlung: Nur Barzahlung. Kreditkarten, elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht akzeptiert.
  • Sitzplätze: 8 Plätze am Tresen. Der Raum ist barrierefrei und für Rollstuhlfahrer zugänglich.
  • Regeln: Das Fotografieren für den persönlichen Gebrauch ist gestattet, das Posten von Fotos der Gerichte in sozialen Medien ist jedoch strengstens untersagt. Das Essen findet in einer einzigen Runde statt und dauert etwa drei Stunden.
  • Sprachen: Der Küchenchef spricht Englisch und Spanisch und heißt internationale Besucher herzlich willkommen.

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