Das Tori Saki (鳥さき) ist ein direkter Erbe der berühmten Torishiki-Schule des Yakitori, ein Stil, der sich durch intensives Grillen bei starker Hitze in unmittelbarer Nähe zur Glut auszeichnet. An dieser intimen Theke in Kyoto inszeniert der Küchenchef ein theatralisches Mahl und stimmt jeden Spieß perfekt ab, um eine knusprige Haut zu erzielen und gleichzeitig eine ungewöhnliche Saftigkeit im Inneren zu bewahren.
Gäste loben durchweg die Präzision der Zubereitung und die zufriedenstellend großen Portionen. Zu den herausragenden Spießen gehören der charakteristische Chōchin (ein unentwickeltes Eigelb), Tsukune (gehacktes Hühnerfleischbällchen), Tebasaki (Flügel), Seseri (Nacken) und Maru Hatsu (ganzes Herz). Das Mahl wird durch einen süßen Daikon-Rettich zur Gaumenreinigung (Nachschlag erlaubt), hochwertigen frittierten Tofu der Marke Namikawa und elegante Desserts mit saisonalen Früchten wie Amaou-Erdbeeren oder Setoka-Zitrusfrüchten abgerundet.
Das Erlebnis ist jedoch mit praktischen Herausforderungen verbunden. Es ist notorisch schwierig, einen Tisch zu reservieren, die Plätze an der Theke sind eng und das einzige Omakase-Menü ist eine langwierige Angelegenheit von zwei bis drei Stunden. Einige Gäste bemängelten auch eine mangelnde Transparenz bei der Endrechnung. Der berühmte Chōchin-Spieß ist zudem nicht garantiert jeden Abend verfügbar.
Das Omakase-Menü kostet etwa 16.000 ¥. Gäste, die einige Getränke bestellten, berichten von Endrechnungen zwischen 21.950 ¥ und 23.520 ¥. Während Premium-Sake den Gesamtbetrag erheblich in die Höhe treiben kann, finden die meisten, dass das Tori Saki ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für ein erstklassiges Yakitori-Erlebnis bietet, das den Preis durch seine außergewöhnliche Kochkunst und den aufmerksamen Service rechtfertigt.
- Reservierung: Eine Reservierung ist zwingend erforderlich und extrem schwer zu bekommen. Buchungen werden monatlich freigegeben und sind sofort vergriffen; achten Sie auf Ankündigungen in den sozialen Medien des Restaurants und hoffen Sie auf Stornierungen.
- Anfahrt: 2 Gehminuten vom Bahnhof Karasumaoike der U-Bahn-Linien Karasuma und Tozai entfernt.
- Sitzplätze: Das Restaurant verfügt über 15 Plätze an der Theke und einen privaten Raum für vier Personen. Der Platz an der Theke ist begrenzt.
- Das Menü: Ein festes Omakase-Menü mit etwa 11 Spießen, das über 2–3 Stunden serviert wird. Die Startzeit ist strikt. Zusätzliche Spieße können nur begrenzt bestellt werden.
- Sprache: Der Service ist auf Japanisch mit begrenzten Englischkenntnissen.
- Zahlung: Kreditkarten (Visa, Master, JCB, Amex, Diners) werden akzeptiert. Elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht angenommen.
- Servicegebühr: Eine Servicegebühr von 12 % wird auf die Rechnung aufgeschlagen.
- Kleiderordnung: Smart Casual.
- Parken: Keine Parkplätze verfügbar.
- Rauchen: Das gesamte Restaurant ist rauchfrei.









