Das Lokal liegt in einem 70 Jahre alten okinawanischen Bauernhaus mit Tatami-Räumen und schattiger Terrasse. Knochen vom Agu-Schwein, Bonito und Kombu ziehen hier 24 Stunden lang zu einer klaren Brühe ohne Zusatzstoffe. Die Nudeln sind hausgemacht. Ein eigenes Gesprächsthema sind die Würzen auf dem Tisch: Koregusu, in Awamori eingelegte Chilis, und eine frische Shichimi-Mischung mit Schale der Zitrusfrucht Shikuwasa.
Fast alle Bewertungen loben das Haus und den Rohrzuckerpudding, den manche sogar über die Soba stellen. Der Favorit ist die Mix-Soba mit Soki (geschmorten Schweinerippchen) und Sanmainiku (Schweinebauch). Die Knorpel-Soki gilt als zart schmelzend. Gelobt werden außerdem Juushii (gewürzter Okinawa-Reis) und die Yushi-Tofu-Soba für Gäste, die kein Schwein essen. Das Personal wird als herzlich beschrieben.
Kritik gibt es wenig. Etwa fünf von 60 Gästen fanden die Brühe zu mild, und ein Stammgast meint, sie sei früher kräftiger gewesen. Erwähnt werden außerdem eine heiße Terrasse mit schwacher Klimaanlage, Mücken und ein kleiner Pudding. Ein Gast berichtet von schroffem Personal, das zu schnell abräumte.
Geöffnet ist nur mittags, ein Abendessen gibt es nicht. Man zahlt etwa ¥1.000–1.600. Gäste zahlten 2025–2026 rund ¥1.000 für die Nakijin-Soba, ¥1.050 für Soba mit angeflämmtem Salzschweinebauch und ¥1.100 für die Mix-Soba. Ein Set mit Juushii und Pudding kostete ¥1.500–1.600, der Pudding allein ¥350. Die meisten halten das für fair: Die Portionen sättigen, und das Set ist ein komplettes okinawanisches Mittagessen. Einzelne fanden es nach langer Wartezeit etwas teuer.
- Anfahrt: am besten mit dem Auto, etwa 10 Minuten vom Churaumi Aquarium und 20 Minuten von Jungleia entfernt, nahe der Burg Nakijin.
- Parken: 8 Plätze vor dem Haus und 20 auf dem zweiten Parkplatz. Die Zufahrt zum vorderen Parkplatz ist eng, mit größeren Autos daher den zweiten nutzen. Nicht auf der Straße parken.
- Reservierung: nicht möglich. Einfach vorbeikommen und den Namen auf die Liste am Eingang schreiben. Zur Stoßzeit wartet man 10–60 Minuten, zur Öffnung meist gar nicht. Große Gruppen sollten vorab Kontakt aufnehmen.
- Bezahlung: Kreditkarten (VISA, Master, JCB, AMEX, Diners, UnionPay), elektronisches Geld (Suica und andere IC-Karten, Rakuten Edy, nanaco, WAON, iD, QUICPay) und QR-Zahlung (PayPay, d Barai, Rakuten Pay, au PAY, Alipay, WeChat Pay). Eine Servicegebühr kann anfallen.
- Plätze: 42, davon 18 drinnen auf Tatami (Schuhe aus) und 24 auf der Terrasse. Es gibt keine separaten Räume, das Lokal kann aber für bis zu 20 Personen exklusiv gemietet werden.
- Bestellen: per QR-Code am Tisch. Die Speisekarte gibt es auf Englisch, Chinesisch und Koreanisch, und englischsprachiges Personal ist vorhanden. Kostenloses WLAN.
- Familien: Kinder sind willkommen, es gibt ein Kindermenü.
- Rauchen: Nichtraucherlokal, mit Raucherbereich auf dem Gelände.
- Nudeln gibt es auch zum Mitnehmen.






