Su-manume (すーまぬめぇ) kocht seit 2002 Okinawa-Soba, und zwar in einem umgebauten okinawanischen Wohnhaus mit rotem Ziegeldach. Es gibt einen Garten und Tatami-Räume, Shisa-Löwenfiguren stehen am Eingang, im Hintergrund läuft Sanshin-Musik. Rezensenten vergleichen den Besuch mit einem Mittagessen bei einer okinawanischen Großmutter. Okinawa-Soba sind Weizennudeln in klarer Brühe aus Schwein und Bonito. Der zweite Grund für einen Besuch ist Juushii, mit Schweinefleisch und Dashi gewürzter Reis. Mehrere Stammgäste nennen ihn den besten der Insel.
Fast jede positive Kritik lobt die Brühe als sanft und zugleich tief. Viele trinken sie bis zum letzten Tropfen. Ebenso beliebt ist das butterzarte Schweinefleisch: Sanmai-niku (geschmorter Bauch), Hon-soki (Rippe mit Knochen) und Nankotsu-soki (Rippe mit weichem Knorpel). Die Portionen sind groß, schon die kleine Schale macht satt. Weitere Empfehlungen:
- Mozuku-Algen, als Tempura und in Essig
- Fuchiba (Beifuß), als Beilage zum Special
- Frische Sata Andagi, okinawanische Krapfen zum Mitnehmen
Kritik betrifft vor allem Service und Sauberkeit. Mehrere Bewertungen aus 2026 beschreiben das junge Personal als nachlässig und schwatzhaft. Gäste seien übersehen worden, die Warteschlange werde chaotisch verwaltet. Manche fanden fettige Tische und schmutzige Sitzkissen vor, einmal kam eine nicht durchgegarte Rippe auf den Tisch. Einigen war die Brühe zu fad oder zu salzig, anderen die Nudeln zu fest. Frühere Stammgäste finden, die Preise seien auf Touristenniveau gestiegen.
Mittags und abends gelten dieselben Preise, üblich sind ¥1.000–2.000 pro Person. Rezensenten zahlten 2024–2026:
- ¥1.000–1.200 für eine kleine Okinawa-Soba
- ¥1.300 für eine große Hon-soki-Soba
- ¥1.300–1.500 für das Special
- ¥1.600–1.800 für das Deluxe mit vier Fleischsorten
- ¥350 für Juushii, ¥200 pro Mozuku-Tempura, ¥400 für Mozuku in Essig
Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt für die meisten Gäste: Die Portionen sind großzügig, und es gibt reichlich Fleisch. Eine Minderheit hält die Preise für Okinawa-Soba inzwischen für hoch.
- Anfahrt: 3 Gehminuten von der Bushaltestelle Kokuba; rund 2,4 km vom Bahnhof Asato.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten, elektronisches Geld und QR-Zahlungen werden nicht akzeptiert.
- Reservierung: nicht nötig, die meisten Gäste kommen ohne. Reservierungen gibt es ab 15:00 Uhr, und zwar nur für Gruppen ab 10 Personen.
- Wartezeit: mittags und am Wochenende oft 30–60 Minuten. Den Namen auf die Tafel schreiben und warten, bis man aufgerufen wird. Am Nachmittag und abends ist es ruhiger.
- Plätze: 66 insgesamt, davon 40 drinnen und 26 auf der Terrasse. Drinnen sitzt man überwiegend auf Tatami, ohne Schuhe und ohne Fußmulde. Die Terrasse hat Ventilatoren, dort kann es aber Insekten geben. Separees gibt es keine, Exklusivbuchungen sind nicht möglich.
- Kinder: willkommen, auch Babys.
- Rauchen: komplett rauchfrei.
- Parken: kostenlos, Platz für 25 Autos auf mehreren Flächen verteilt. Bitte nur die ausgewiesenen Plätze nutzen, da Nachbarn sich beschweren. Ist alles belegt, gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz neben der Ryukyu Bank gegenüber.
- Gut zu wissen: Die Brühe kann ausgehen. Special und Deluxe gibt es nur in der großen Portion.




