Hinter Toraichi Seiniku Ten (虎壱精肉店) steht ein Metzger. Laut Gästen besucht der Inhaber jede Woche die Rinderauktion und kauft ganze Ishigaki-Rinder. Das Fleisch wird täglich frisch zerlegt und nie eingefroren. So kann er Spitzenstücke zu Preisen anbieten, die Gäste auf die Hälfte bis ein Drittel des Tokioter Niveaus schätzen. Dazu gehört das Chateaubriand, hier „unbesiegbares Filet“ genannt. Auch Innereien von Inselrindern stehen auf der Karte, laut Gästen auf Ishigaki eine Seltenheit. Von 2023 bis 2026 stand das Haus jedes Jahr auf den „Tabelog 100“-Listen für Yakiniku und Grill (Region WEST).
Fast jede Bewertung lobt das Rind als zart, mit süßlichem Fett und sorgfältig pariert. Mittags ist das 250-g-Hamburg-Set (Frikadelle aus Rinderhack) Kult. Viel Lob bekommen auch das Sirloin-Steak-Set, das brutzelnd auf der Eisenplatte serviert wird, und das Teppan-Set mit Rindfleischscheiben, Zwiebeln und Schnittlauch. Abends heben Gäste das Filet, die Jo-Rosu (Premium-Lende) und Innereien wie Marucho (Dünndarm) hervor. Auch das Namul und die kalten Reimen-Nudeln werden gelobt. Mehrere nennen es ihr bestes Essen auf Ishigaki.
Der Hauptkritikpunkt ist der Zugang: Mittags sind die Schlangen lang, abends ist ein Tisch schwer zu bekommen. Ein Gast aus Korea kam telefonisch nie durch. Ein allein reisender Gast aus China wurde mehrfach abgewiesen, obwohl Plätze frei waren. Weitere Einwände kamen jeweils nur einmal:
- der Hamburg zu weich, die Marmorierung zu üppig
- das Kimchi zu sauer
- die letzte Bestellung am Abend schon nach einer Stunde des zweistündigen Slots
- ein verrauchter Gastraum mittags
- ein schimmeliger Händetrockner auf der Toilette
Gäste zahlten 2024–2026 etwa ¥1.550–1.650 für das Hamburg-Set, ¥1.580 für das Yakiniku-Don und ¥3.980–4.500 für das 100-g-Sirloin-Set. Abends kostete das Filet rund ¥4.580, Tokujo Karubi (Premium-Short-Rib) ¥3.180, Jo-Rosu ¥1.900 und Reimen ¥1.200. Üblich sind ¥1.000–1.999 mittags und ¥5.000–5.999 abends. Wer abends frei bestellte, gab etwa ¥8.000–10.000 pro Person aus.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist die größte Stärke, vor allem mittags. Einen 250-g-Hamburg vom Ishigaki-Rind mit Salat, Suppe und Reis zum Nachnehmen für etwa ¥1.650 nennen Gäste immer wieder ein Schnäppchen. Auch abends bewerten sie das Verhältnis sehr gut.
- Anfahrt: in Maezato, etwa 2,5 km westlich des Zentrums von Ishigaki. Das Schild ist leicht zu übersehen. Taxis sind rar, lassen Sie sich für die Rückfahrt eines vom Personal rufen. Parkplätze vorhanden.
- Mittags: keine Reservierung, nur ohne Anmeldung. Namen auf die Warteliste schreiben und vor Ort warten (viele warten im Auto); bestellt wird schon in der Schlange. Vor der Öffnung um 11:00 da sein. Den Hamburg gibt es nur etwa 25-mal am Tag, er ist oft gegen 11:40–12:00 ausverkauft. Ist alles verkauft, schließt das Mittagsgeschäft früher.
- Abends: ohne Reservierung kein Platz. Gebucht wird nur telefonisch (0980-87-6029), ab einem Monat im Voraus, und die Plätze sind oft Wochen vorher vergeben. Aus dem Ausland ist die Leitung schwer erreichbar. Die besondere Zunge gleich bei der Buchung vorbestellen. Laut Gästen dauert ein Slot zwei Stunden, die letzte Bestellung ist nach etwa einer Stunde.
- Bezahlung: Kreditkarten werden akzeptiert (VISA, Mastercard, JCB, AMEX, Diners, UnionPay). E-Geld ebenfalls: Suica und andere Verkehrs-IC-Karten, nanaco, iD, QUICPay. QR-Zahlung ist möglich mit PayPay, d Barai, au PAY, Alipay und WeChat Pay.
- Gastraum: Nichtraucher. Keine Separees, keine Exklusivanmietung.
- Sprache: Die Papierkarte ist nur auf Japanisch, die Speisekarte steht aber zum Übersetzen auf der Website. Einige Mitarbeiter sprechen etwas Chinesisch.
- Öffnungszeiten und Ruhetage können sich ändern, gelegentlich wird vorübergehend geschlossen. Vor dem Besuch nachfragen.






