Im Numata (ぬま田), einer intimen Theke mit nur acht Plätzen in Osakas Stadtteil Sonezakishinchi, wird Tempura zur hohen Kunst erhoben. Das Erlebnis ist fokussiert und theatralisch, geprägt von einem federleichten Teigmantel und einer Zubereitung, die obsessiv auf jede saisonale Zutat abgestimmt ist. Es ist eine Vorführung der Präzision, bei der die exakte Hitzekontrolle des Küchenchefs einfache Komponenten in unvergessliche Gänge verwandelt.
Gäste loben durchweg den knusprigen, fast durchsichtigen Teig. Zu den Spezialitäten, die in den Bewertungen immer wieder auftauchen, gehören die Kuruma-Ebi-Garnele, die auf zwei Arten serviert wird (einmal klassisch, einmal seltener gegart), sowie ihre knusprig frittierten Köpfe. Weitere Höhepunkte sind der drei Tage gereifte Kisu-Fisch (Sillago), der mit einem Cracker aus seinen Gräten serviert wird, und eine Abfolge von süßem saisonalem Gemüse wie Mais, Spargel und wilden Bergpflanzen. Ein delikates, gekühltes Gericht aus langer Yamswurzel, als „Somen“ serviert, dient als erfrischender Zwischengang, bevor das Menü mit einer Auswahl an Reisgerichten wie Ten-don oder Ten-musu endet.
Die Kritikpunkte sind fast ausschließlich praktischer Natur. Es ist notorisch schwierig, einen Tisch zu reservieren, das Omakase-Menü dauert mit 2,5 bis 3 Stunden sehr lange, und die Endrechnung kann mit Getränken hoch ausfallen. Einige wenige Gäste merkten auch an, dass der Küchenchef schroff sein könne oder dass Stammgäste bevorzugt behandelt würden.
Gäste zahlten in den Jahren 2024–2026 für das Omakase-Menü laut Berichten zwischen 33.000 ¥ und 35.200 ¥. Inklusive Getränken belief sich die Endrechnung oft auf 39.000 ¥ bis 44.000 ¥ pro Person. Trotz des Preises wird das Preis-Leistungs-Verhältnis für ein theatralisches Tempura-Erlebnis der Spitzenklasse durchweg als ausgezeichnet bewertet, wobei die großzügigen Portionen und die makellose Qualität gelobt werden. Es ist kein Ort für ein zwangloses oder günstiges Essen.
- Reservierung: Eine Reservierung ist unerlässlich und extrem schwer zu bekommen. Plätze werden zu bestimmten Terminen freigegeben und sind Wochen oder Monate im Voraus ausgebucht.
- Anfahrt: Das Restaurant ist nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Kitashinchi entfernt und befindet sich im 7. Stock des Kitashinchi Place Gebäudes.
- Sitzplätze: Alle 8 Plätze befinden sich an der Theke des Küchenchefs. Es gibt keine privaten Räume.
- Zahlung: Akzeptiert werden JCB- und AMEX-Kreditkarten sowie QR-Code-Zahlungen. Elektronisches Geld wird nicht akzeptiert.
- Altersbeschränkung: Zutritt nur für Gäste ab 12 Jahren (Mittelschüler und älter). Sie müssen in der Lage sein, das vollständige Erwachsenenmenü zu essen.
- Sprache: Das Personal spricht etwas Englisch. Da das Essen ein festes Omakase-Menü ist, ist keine Bestellung erforderlich.
- Rauchen: Das gesamte Restaurant ist rauchfrei.
- Parken: Es sind keine Parkplätze vorhanden.







