Der äußere unterirdische Entwässerungskanal des Großraums Tokio, liebevoll als „Untergrundtempel“ oder GCANS bekannt, ist eine kolossale unterirdische Hochwasserschutzanlage, die den Großraum Tokio vor Taifun-bedingten Überschwemmungen schützen soll. Er ist ein bemerkenswertes Zeugnis menschlicher Ingenieurskunst mit massiven Betonpfeilern und riesigen unterirdischen Räumen, die sowohl funktional als auch visuell beeindruckend sind. Die Anlage spielt eine entscheidende Rolle bei der Katastrophenprävention für eine der größten Metropolregionen der Welt.
Besucher loben durchweg die schiere Größe und den Ingenieurgeist der Anlage. Viele beschreiben das Erlebnis als „einzigartig“ und „beeindruckend“ und heben die ehrfurchtgebietende Größe der Hauptkammer hervor. Rezensenten erwähnen häufig die detaillierten Erklärungen während der Führungen, die den Zweck der Anlage und die Wissenschaft hinter dem Hochwasserschutz behandeln. Die Möglichkeit, Teile dieses aktiven Hochwasserschutzsystems zu begehen, ist ein großer Anziehungspunkt, wobei einige Touren sogar in dunklere, wassergefüllte Bereiche mit bereitgestellten Stiefeln führen. Obwohl einige Online-Beschreibungen es möglicherweise „überhypen“, ist der allgemeine Konsens, dass das tatsächliche Erlebnis die Erwartungen derjenigen erfüllt, die sich für Infrastruktur und einzigartige Sehenswürdigkeiten interessieren.
Um das Beste aus Ihrem Besuch herauszuholen, ist eine Vorausplanung unerlässlich, da alle Touren eine Reservierung über die offizielle Website erfordern. Es stehen mehrere Tourkurse zur Verfügung, wie der „Impeller Exploration Course“ oder der „Casual Underground Temple Course“, mit Preisen um 4000 Yen für ein zweistündiges Erlebnis. Auch wenn Sie kein Japanisch sprechen, können Sie die Tour trotzdem genießen; eine englische Broschüre und eine herunterladbare App mit Audioerklärungen sind vor Ort erhältlich. Besucher empfehlen, die App bei der Ankunft per QR-Code herunterzuladen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, und einige Touren stellen möglicherweise Stiefel für das Gehen durch nasse Bereiche zur Verfügung. Die Anlage verfügt auch über ein kleines Museum, das Ryu-Q Kan, das Videos und Ausstellungen in englischer Sprache sowie einen Souvenirladen bietet.
Die Anlage befindet sich in 720 Kamikanasaki, Kasukabe, Präfektur Saitama, was von Rezensenten als „mitten im Nirgendwo“ beschrieben wird. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind begrenzt, aber vorhanden. Einige Besucher erwähnen einen „Gemeinschaftsbus“-Dienst vom Bahnhof Kusukabe. Angesichts der etwas abgelegenen Lage ist eine Vorausplanung Ihrer Reise entscheidend. Autofahren könnte für einige eine Option sein, aber die Details zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sollten auf der offiziellen Website oder über lokale Transportführer überprüft werden.
Die Hauptbeschwerde von Besuchern ist die strenge Reservierungspolitik und die potenzielle Sprachbarriere, obwohl die Bereitstellung englischer Materialien letztere mildert. Sicherheitsbestimmungen verlangen, dass Nicht-Japanischsprachige entweder Japanisch verstehen oder von einer Japanisch sprechenden Person für bestimmte Touren begleitet werden. Um Enttäuschungen zu vermeiden, buchen Sie weit im Voraus, insbesondere für beliebte Kurse, und stellen Sie sicher, dass Sie die Sprachanforderungen für Ihre gewählte Tour verstehen.


