Bevor er 2016 sein eigenes Lokal eröffnete, stand der Koch 30 Jahre in französischen Küchen, und das schmeckt man. Die Brühen sind frei von Zusätzen und klar wie eine Consommé. Die Hausspezialität basiert auf ganzem Perlhuhn (hōrōdori) aus Iwate. Die Nudeln entstehen im Haus und liegen wie gekämmt in schnurgeraden Bahnen in der Schale. Die Toppings kommen auf einem separaten Teller, und eine Auswahl aromatisierter Butter, etwa mit Trüffel oder karamellisierter Zwiebel, verändert die Suppe beim Essen. Geöffnet wird um 7 Uhr, ganz im Sinne der Frühstücks-Ramen-Tradition in Shizuoka. 2025 wurde das Lokal in die Tabelog Ramen EAST 100 aufgenommen.
Fast jede Bewertung lobt die Brühe, viele trinken sie bis zum letzten Tropfen. Klarer Favorit ist die Perlhuhn-Shoyu-Ramen mit saftiger Chashu von der Brust. Auch die Shoyu mit Ente und Huhn, die Jakobsmuschel-Shio mit Olivenöl, die Tomaten-Ramen und die Mazesoba kommen gut an. Ein wiederkehrender Tipp: Butterreis in die restliche Suppe geben und als eine Art Risotto essen. Der helle Raum im Café-Stil ist makellos sauber, zur Begrüßung gibt es grünen Tee.
Häufigster Kritikpunkt ist der Preis, mehrere Gäste finden 1.600 Yen für Ramen teuer. Einer Minderheit ist die Suppe zu zurückhaltend oder sind die dünnen Nudeln nicht nach ihrem Geschmack. Vier Gäste beschreiben den Inhaber als kühl gegenüber Neuen und herzlich zu Stammgästen, andere erlebten ihn freundlich.
2025–2026 zahlten Gäste etwa 1.600–1.650 Yen für die Perlhuhn-Shoyu, 1.600 Yen für die Shoyu mit Ente und Huhn, 1.800 Yen für die Tomaten-Jakobsmuschel-Ramen, 1.500 Yen für die Mazesoba und 1.200 Yen für eine schlichte Kake-Schale. Kleiner Butterreis kostete 200 Yen, Trüffelbutter 750 Yen. Morgens und mittags liegt die übliche Rechnung bei 1.000–1.999 Yen, Abendservice gibt es nicht. Mit großer Portion und Toppings sind es rund 2.000 Yen.
Für Ramen ist das teuer, doch die meisten Gäste halten die Qualität für angemessen bezahlt. Die Portionen sind großzügig, und Extras wie Jakobsmuschel-Tsukudani für 200 Yen oder der Chashu-Teller für 600 Yen gelten als günstig.
- Anfahrt: etwa 15 Minuten zu Fuß (rund 900 m) vom Bahnhof JR Rokugo an der Tokaido-Linie.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten, elektronisches Geld und QR-Zahlung werden nicht akzeptiert.
- Bestellung: am Ticketautomaten am Eingang. Eine englische Karte wird in Bewertungen nicht erwähnt.
- Reservierung: nicht möglich, einfach vorbeikommen. Am Wochenende um die Mittagszeit 30–60 Minuten Wartezeit, wochentags morgens meist ruhig. Beliebte Schalen können vor Schluss ausverkauft sein.
- Plätze: 26, davon 6 an der Theke. Keine separaten Räume, keine Exklusivmiete.
- Familien und Zugang: Kinder und Kinderwagen willkommen, rollstuhlgerecht.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: 4 Plätze vor dem Lokal und 8 weitere 40 m östlich, gemeinsam mit Futon Masuda genutzt.





