Sumiyaki Unagi Aoiya (炭焼うなぎ あおいや) bereitet Aal nach Kansai-Art zu. Beim Jiyaki kommt der Fisch direkt über Binchōtan-Holzkohle, ohne das in Tokio übliche Dämpfen. Die Haut wird knusprig und rauchig, das Fleisch bleibt prall und saftig. Im Unajū liegen die Stücke in einem charakteristischen Gittermuster auf dem Reis. Tabelog hat das Haus bereits fünfmal in seine Aal-Liste "Tabelog 100" aufgenommen, zuletzt 2026.
Fast jede Kritik lobt den Kontrast aus knuspriger Kruste und zartem Inneren sowie das Holzkohlearoma. Mehrere englisch- und koreanischsprachige Gäste nennen es den besten Unagi ihres Lebens. Als Pflichtbestellung gilt Shippo, gegrillte Schwanzenden, am besten zu Bier oder Sake. Regelmäßig gelobt werden auch Shirayaki (Aal ohne Sauce, mit Wasabi und Salz), Kimoyaki (gegrillte Leber) und die nach Yuzu duftenden Pickles.
Hauptkritikpunkt ist die Wartezeit. Einigen war die Reisportion zu klein und die Sauce zu süß oder zu kräftig. Wenige fanden den Aal dünn oder bloß durchschnittlich, andere fühlten sich kurz vor Schluss gedrängt. Ein Gast ärgerte sich, dass erst nach dem Platznehmen gegrillt wurde.
2025–2026 zahlten Gäste ¥3.900 für das Unajū mit Lebersuppe und ¥3.700 für das Una-don mit etwas weniger Aal. Das zweistöckige Toku-Unajū mit Melone kostete ¥6.000. Für Shirayaki zahlte man ¥3.300 für den ganzen Aal oder ¥1.700 für die Hälfte, für Shippo ¥300 und für Hone-Karaage (frittierte Aalgräten) ¥500. Große Reisportion: ¥150 Aufpreis. Mittags wie abends liegt man bei etwa ¥3.000–4.000 pro Person.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Gäste betonen, dass ein ganzer Aal für ¥3.900 günstiger ist als in den anderen bekannten Aalhäusern Hamamatsus. Einer schreibt, die höchste Qualitätsstufe koste hier so viel wie eine kleine Portion in Tokio.
- Anfahrt: 15 Minuten zu Fuß vom Südausgang der JR Tenryugawa Station (rund 1,2 km). Parkplätze für 15 Autos.
- Reservierung: Nicht erforderlich, unter der Woche aber empfohlen, telefonisch unter 053-464-6323. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen werden keine Reservierungen angenommen. An diesen Tagen und im Sommer kann die Mittagsliste schon vor der Öffnung um 11:00 Uhr geschlossen sein, ein bis zwei Stunden Wartezeit sind üblich. Früh kommen.
- Bezahlung: Kreditkarten (VISA, Master, JCB, AMEX, Diners). Elektronisches Geld und QR-Code-Zahlung werden nicht akzeptiert.
- Plätze: 40 Plätze, darunter Thekenplätze. Keine Separees, keine Exklusivanmietung.
- Rauchen: Komplett Nichtraucher.
- Familien: Kinder willkommen.
- Zum Mitnehmen: Möglich.




