Der Augen fressende Dämon von Inari Kio ist eine kuriose, moderne Ergänzung des historischen Inari-Kio-Schreins, der sich inmitten des geschäftigen Shinjuku-Kabukicho-Viertels befindet. Während der Schrein selbst aus dem Jahr 1653 stammt und verschiedenen Gottheiten gewidmet ist, sticht diese spezielle Skulptur, die vermutlich Gankyū Shokuki genannt wird, durch ihr ungewöhnliches Aussehen und ihre mysteriöse Herkunft hervor. Es handelt sich um eine schneckenartige Figur mit Muppet-ähnlichen Kulleraugen und einem Raupenfahrwerk, die einer Hannya-Maske ähnelt, aber eine komische Wendung hat, und von einigen als augenheilende Eigenschaft angesehen wird.
Besucher fühlen sich oft von ihrer einzigartigen, fast skurrilen Natur angezogen und finden sie eine überraschende und amüsante Entdeckung auf dem traditionellen Schreingelände. Viele schätzen die Gegenüberstellung alter Spiritualität mit diesem ausgesprochen zeitgenössischen, eigenartigen Kunstwerk. Das Fehlen einer klaren Folklore oder Geschichte, die den Dämon umgibt, trägt nur zu seiner Faszination bei und macht ihn zu einem Gesprächsstoff und einer unvergesslichen, wenn auch kurzen Begegnung.
Um den Augen fressenden Dämon am besten zu erleben, planen Sie etwa 10-15 Minuten für einen kurzen Besuch und Fotos ein. Am besten ist er tagsüber zu sehen, um seine Details zu würdigen. Es gibt keinen Eintrittspreis, und es ist eine völlig kostenlose Attraktion. Da es sich um eine kleine Außenskulptur handelt, ist wettergerechte Kleidung ratsam. Erwägen Sie, Ihren Besuch mit der Erkundung des lebhaften Kabukicho-Viertels oder anderer nahegelegener Attraktionen in Shinjuku zu verbinden.
Der Inari-Kio-Schrein liegt günstig in Shinjuku, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Tokio. Die nächsten Bahnhöfe sind der Shinjuku-Bahnhof (verschiedene JR-Linien, Odakyu, Keio, Tokyo Metro Marunouchi-Linie, Toei Shinjuku-Linie, Toei Oedo-Linie) und der Seibu-Shinjuku-Bahnhof (Seibu Shinjuku-Linie). Vom Shinjuku-Bahnhof sind es je nach Ausgang etwa 5-10 Minuten zu Fuß. Suchen Sie nach dem Schreineingang, der oft als „bewaldete Oase“ inmitten des umliegenden Nachtlebens beschrieben wird. Die Dämonenskulptur befindet sich typischerweise in der Nähe des Hintereingangs, links beim Betreten.
Eine häufige „Beschwerde“, wenn man es so nennen kann, ist, dass viele Besucher sie aufgrund ihrer relativ geringen Größe und der überwältigenden Natur der Umgebung einfach übersehen. Um dies zu vermeiden, suchen Sie gezielt nach dem Inari-Kio-Schrein und suchen Sie dann die Skulptur auf seinem Gelände, insbesondere in der Nähe des Hintereingangs. Es ist keine große, imposante Statue, sondern eher ein charmantes, verstecktes Juwel.



