Ginza Tsuboyaki Imo (銀座つぼやきいも) konzentriert sich ganz auf Yaki-Imo, die japanische geröstete Süßkartoffel. Reihen hoher Tonkrüge stehen bis auf eine ruhige Seitenstraße in Ginza 7-chome hinaus, darin garen die Knollen langsam über Holzkohle. Laut Personal dauert ein Durchgang bis zu vier Stunden. Das Ergebnis ist sehr weich, klebrig und honigsüß und wird oft mit Süßkartoffelpüree oder Eiscreme verglichen. Daneben gibt es eine gefrorene Variante, das Ice Yaki-Imo.
Japanische wie ausländische Gäste beschreiben die Textur als die weichste und cremigste, die sie kennen, mehrere nennen es die beste Süßkartoffel ihres Lebens. Immer wieder gelobt werden die karamellisierte, essbare Schale und der austretende natürliche Sirup. Häufig empfohlen werden die gefrorene Version und der Tsubo-Imo-Latte, dessen Eiswürfel aus Kartoffelmilch bestehen. Das Personal gilt als freundlich und geduldig beim Erklären der Tagessorten wie Beni Haruka oder der limitierten Kuri Kaguya und Silk Sweet.
Hauptkritikpunkt ist der Preis, vor allem bei Besuchern, die ihn mit Yaki-Imo aus dem Supermarkt vergleichen. Einige fanden die Kartoffel nicht besser als eine gewöhnliche. Ein Gast empfand das Zusatzverkaufen an der Kasse als aufdringlich.
2025–2026 zahlten Gäste rund ¥1.200 für eine ganze Kartoffel, ¥650 für eine halbe und ¥450 für ein Viertel, warm wie gefroren gleich. Die limitierte Silk Sweet kostete etwa ¥1.000, der Latte ¥630, die Geschenkbox Mitsudama mit getrockneter Süßkartoffel ¥1.680 für sechs oder ¥2.800 für zehn Stück. Pro Person sind mittags wie am späteren Nachmittag meist unter ¥1.000 zu rechnen.
Für eine Süßkartoffel teuer, doch die meisten Gäste halten die Qualität zumindest für einen Versuch für gerechtfertigt. Eine halbe reicht für eine Person.
- Anfahrt: 3 Gehminuten von Ginza Station (Tokyo Metro), 5 Minuten von JR Shinbashi Station, 6 Minuten von JR Yurakucho Station.
- Reservierung: nicht nötig, man kommt einfach vorbei. Telefonische Reservierung (03-6263-8773) nur werktags und nicht in der Hochsaison.
- Bezahlung: Kreditkarten (VISA, Master, JCB, AMEX, Diners), E-Geld (Suica und andere Verkehrs-IC-Karten, Rakuten Edy, nanaco, WAON, iD, QUICPay) und QR-Zahlung (d Barai, Rakuten Pay).
- Plätze: vor allem zum Mitnehmen; 3–4 Plätze hinten im Laden und Bänke draußen links. Keine separaten Räume.
- Kinder: willkommen, auch mit Babys.
- Rauchen: Nichtraucher. Parken: keine Parkplätze. Kostenloses WLAN.
- Warteschlangen: kurze Schlangen sind üblich und bewegen sich langsam, solange noch geröstet wird; kleine Größen und limitierte Sorten können nachmittags ausverkauft sein.
- Sprache: Englisch wird gesprochen.





