Das Matagi (またぎ) bietet einen seltenen Einblick in die japanische Jagdkultur mitten in Tokio. Dieses Restaurant in Nishiazabu wird von einem Jäger betrieben, was eine Versorgung mit frischem, hochwertigem Wildbret – oder Gibier – wie Hirsch, Wildschwein und sogar Bär sicherstellt. Das Herzstück des Erlebnisses ist der Irori, eine traditionelle versenkte Holzkohlefeuerstelle, an der die Gäste unter Anleitung des Personals ihr Essen selbst grillen.
Gäste loben durchweg den charakteristischen Miso-Eintopf mit Wildschwein und Bär (Inoshishi-Kuma Nabe), der für seine tiefe, würzige Brühe und den köstlichen Reisbrei oder die Suidon-Nudeln zum Abschluss (Shime) geschätzt wird. Weitere Höhepunkte sind zarte, geruchsarme Hirschstücke wie Shika Karubi, hausgemachte Bärenwurst und, falls verfügbar, gegrillter Alfonsino (Kinmedai) und kostbarer wilder Aal (Tennen Unagi). Das interaktive, gemeinschaftliche Grillen am Irori ist ein wesentlicher Teil des Reizes.
Einige Bewertungen enthalten jedoch auch Warnhinweise. Eine Minderheit der Gäste berichtet von einem schroffen oder unaufmerksamen Service. Die Plätze in der Nähe der Feuerstelle können besonders im Sommer unangenehm heiß werden, und der Rauch kann sich in der Kleidung festsetzen. Einige Gäste, die einen sehr kräftigen Wildgeschmack erwarteten, fanden das Fleisch überraschend mild. Es ist auch ratsam zu wissen, dass einige Gerichte mit Jika (Tagespreis) gekennzeichnet sind und teuer sein können, was gelegentlich zu unerwartet hohen Rechnungen führt.
Rechnen Sie für das Abendessen mit Ausgaben zwischen 10.000 und 14.999 ¥. Gäste zahlten kürzlich für das Matagi-Menü etwa 12.000 ¥. Ein wilder Aal zum Tagespreis kostete eine Gruppe Berichten zufolge rund 20.000 ¥. Mit Getränken und weiteren Extras kann die Endrechnung leicht 20.000 ¥ pro Person erreichen. Für diejenigen, die ein einzigartiges kulinarisches Abenteuer mit seltenen Zutaten suchen, ist es die Ausgabe wert.
- Anfahrt: Das Matagi befindet sich im Erdgeschoss des RF Building in Nishiazabu, etwa 15 Gehminuten vom Hills-Ausgang der Station Roppongi entfernt.
- Reservierungen: Eine Reservierung wird empfohlen, insbesondere wenn Sie bestimmte Gerichte wie den Eintopf oder Ente bestellen möchten, die möglicherweise vorbestellt werden müssen. Die Sitzplatzdauer ist auf 2,5 Stunden pro Gruppe begrenzt.
- Zahlung: Gängige Kreditkarten (VISA, Master, JCB, AMEX, Diners) werden akzeptiert. Elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht angenommen.
- Kinder: Kinder im Schulalter sind willkommen.
- Sitzplätze: Das Restaurant verfügt über 20 Plätze, darunter einen großen Irori-Tisch für 16 Personen und einige halbprivaten Tische für zwei Personen.
- Rauchen: Das gesamte Restaurant ist rauchfrei.
- Parken: Es gibt keine eigenen Parkplätze, aber in der Nähe befinden sich gebührenpflichtige Parkhäuser.
- Gut zu wissen: Eine Servicegebühr von 10 % wird auf die Rechnung aufgeschlagen. Sie können Ihren eigenen Wein gegen eine Korkgebühr von 3.300 ¥ pro Flasche mitbringen.








