Sushi Takamitsu (鮨 尚充) hat sich einen beeindruckenden Ruf nicht nur für erstklassiges Sushi erarbeitet, sondern auch für ein einzigartiges, theatralisches Erlebnis, das sich um Uni (Seeigel) dreht. Der Chefkoch, Takamitsu Yasuda, ist für seinen unterhaltsamen und herzlichen Service bekannt. Er präsentiert verschiedene Sorten von Premium-Uni aus ganz Japan, oft in kunstvollen Stapeln oder „Uni-Türmen“ aus luxuriösen Koffern. Dies ist weniger ein stiller, ehrfürchtiger Sushi-Tempel als vielmehr ein lebhafter, feierlicher Tresen für diejenigen, die neben hochwertigen Zutaten auch eine gute Show schätzen.
Gäste loben durchweg die Uni-Verkostung als Höhepunkt des Menüs. Darüber hinaus wird die Qualität anderer Nigiri als außergewöhnlich bezeichnet, insbesondere Maguro (Thunfisch), Nodoguro (Schwarzkehl-Seebarsch) und Abalone. Auch kreative Kompositionen wie Uni-Reis mit Trüffel oder Toro-Taku (fetter Thunfisch mit eingelegtem Rettich) mit Kaviar werden häufig als unvergesslich erwähnt. Die umfangreiche Champagner- und Weinkarte ist ein weiteres Merkmal, das Stammgäste zu schätzen wissen.
Die Hauptnachteile sind praktischer Natur. Es ist notorisch schwierig, eine Reservierung zu bekommen; viele Gäste sind auf stornierte Plätze, eine Empfehlung durch Stammgäste oder Buchungsdienste von Drittanbietern angewiesen. Die Atmosphäre ist zwar für viele unterhaltsam, kann aber ausgelassen und partyähnlich sein, was einige Besucher, die ein ruhiges Erlebnis suchten, als störend empfanden. Der Preis ist ebenfalls sehr hoch, mit erheblichen Aufpreisen für Premium-Extras.
Das Omakase bewegt sich im obersten Preissegment. Gäste berichteten in den Jahren 2024–2026 von Endrechnungen ab 33.000–40.000 ¥ pro Person, die mit Weinbegleitung auf 50.000–80.000 ¥ anstiegen. Ein Gast verzeichnete eine Rechnung von 90.200 ¥ nach der Bestellung von Spitzenweinen. Beachten Sie, dass Premium-Uni oder Trüffel separat berechnet werden und sehr teuer sein können. Für Gäste, die ein einzigartiges, Uni-zentriertes Omakase mit einer lebendigen Atmosphäre suchen, sind sich die meisten einig, dass das Erlebnis die Kosten rechtfertigt.
- Anfahrt: Das Restaurant ist 10 Gehminuten vom Bahnhof Nakameguro (Tokyu Toyoko und Hibiya Linien) entfernt. Einige Besucher haben von Fehlern in Karten-Apps berichtet, planen Sie also zusätzliche Zeit ein, um den Eingang im 1. Stock des EXA-Gebäudes zu finden.
- Reservierung: Unbedingt erforderlich und extrem schwierig zu bekommen. Reservierungen werden bis 17:00 Uhr angenommen.
- Sitzplätze: Es gibt nur 10 Plätze am Tresen. Das Omakase ist lang und dauert in der Regel 2–3 Stunden.
- Zahlung: Kreditkarten (JCB, AMEX) werden akzeptiert. Elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht angenommen.
- Sprache: Es steht englischsprachiges Personal zur Verfügung.
- Atmosphäre: Die Umgebung ist lebhaft und kann laut sein. Nicht empfohlen für diejenigen, die ein ruhiges, formelles Sushi-Dinner suchen.
- Spätes Ende: Die Sitzungen können lange dauern, manchmal bis nach der Abfahrt der letzten Züge. Planen Sie Ihren Transport entsprechend.
- Rauchen: Das Restaurant ist rauchfrei. Ein Aschenbecher steht draußen zur Verfügung.
- Parken: Es sind keine Parkplätze vorhanden.








