Japanese cuisine Takamitsu (日本料理 鷹光) serviert Kaiseki nach Kyoto-Art an einem Tresen mit sechs Plätzen, der auf einen Innenhof mit großer Steinlaterne blickt. Küchenchef Amano Takamitsu lernte im Kyotoer Nakamuraro und im Kaiseki Hassen seines Vaters, das zwei Michelin-Sterne trägt. Im Dezember 2023 eröffnete er hier. Das Signaturgericht ist Unpen, eine buddhistische Tempelspeise aus acht Gemüsen in Kombu-Shiitake-Brühe, gebunden mit Kudzu-Stärke. Zum Dessert gibt es Kakigori, das am Tresen mit dem Messer geschnitten wird. Das Haus erhielt den Tabelog Award 2026 in Bronze und wurde 2025 in die Tabelog 100 für japanische Küche (Ost) aufgenommen.
Fast jede Kritik lobt das feine Dashi und die akribische Zubereitung. Immer wieder genannt wird das Hassun, die saisonale Platte, oft aufgespießt und vor den Gästen gegrillt. Besonders gerühmt wird der Reis aus dem Donabe mit knuspriger Kruste, vor allem mit Sakura-Garnelen und Bambussprossen. Im Sommer begeistert über Holzkohle gegrillter Ayu aus dem Fluss. Häufig erwähnt werden auch die leise, herzliche Gastfreundschaft des Ehepaars und die starke Sake-Auswahl.
Die Kritik bleibt gering. Einigen waren die Pausen zwischen den Gängen zu lang, ein Gast schreibt jedoch, das habe sich gebessert. Ein Rezensent fühlte sich am Eckplatz vom Koch hinter dem verglasten Grill abgeschnitten. Er fand zudem den Seeigel für den Preis enttäuschend und die Suppe ungewöhnlich spät serviert. Der eigentliche Ärger betrifft die Reservierung: Mehrere Gäste haben den Eindruck, dass Folgetermine vor allem an Stammgäste gehen.
Mittags und abends gibt es dasselbe Omakase-Menü. Gäste zahlten 2025–2026 rund ¥19.000–22.000 zuzüglich Steuer und 5 % Servicegebühr. Das Herbstmenü mit Matsutake kostete etwa ¥26.000. Eine Rechnung belief sich auf ¥24.370, darin ein Iyokan-Zitrus-Tonic für ¥1.100. Paare mit Sake nannten ¥51.400–53.000 für zwei Personen. Zu beiden Zeiten sollte man mit etwa ¥20.000–30.000 pro Person rechnen. Da es nur ein festes Menü gibt, nennen die Bewertungen keine Einzelpreise.
Selbst skeptische Gäste halten den Preis für den Aufwand für angemessen. Mehrere sehen das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu Nagoyas anderen Spitzen-Kaiseki als gut.
- Anfahrt: etwa 5 Minuten zu Fuß von Takaoka Station, Exit 2 (Sakura-dori-Linie).
- Reservierung: nur mit Reservierung, telefonisch unter 080-4963-1222. Ohne Reservierung kommt man nicht hinein. Die Plätze sind etwa ein Jahr im Voraus vergeben. Neue Gäste kommen meist über Stornierungen oder in Begleitung eines Stammgasts zum Zug.
- Ablauf: Alle Gäste beginnen gemeinsam um 12:00 oder 18:00 Uhr, daher pünktlich erscheinen. Das Essen dauert etwa 2,5–3 Stunden. Ruhetage unregelmäßig.
- Bezahlung: Visa, Mastercard, JCB, Amex und Diners werden akzeptiert. Elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht akzeptiert. Es fällt eine Servicegebühr von 5 % an.
- Plätze: sechs Tresenplätze. Keine separaten Räume und keine Exklusivmiete.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: keine eigenen Parkplätze. Gebührenpflichtige Parkplätze gibt es in der Nähe.
- Sprache: Englischkenntnisse werden in den Bewertungen nicht erwähnt, Bewertungen ausländischer Gäste gibt es noch keine.








