Kojitsu (好日) ist ein Kappō-Tresen, den ein Ehepaar in einem Wohnhaus im Viertel Ōzone in Nagoya führt. Das Lokal öffnete im Juli 2023 und trägt bereits Bronze beim Tabelog Award 2026 sowie einen Platz in den Tabelog 100 von 2025. Die Küche ruht auf drei Säulen. Das Dashi entsteht aus Bonito-, Thunfisch- und Makrelenflocken, die erst kurz vor dem Service gehobelt werden. Die Nihachi-Soba (80 % Buchweizen) schneidet der Koch von Hand und serviert sie mitten im Menü. Zum Abschluss kommt Reis aus dem Tontopf: zwei Sorten nebeneinander, mit Nachschlag und frischen Beilagen in jeder Runde.
Fast jede Kritik lobt die sanfte, präzise Würzung und das Reisfinale, besonders den Tontopfreis mit Aal oder Nodoguro. Wiederkehrende Favoriten sind die Soba, die klaren Suppen und Hamo (Hechtmuräne). Ebenso geschätzt wird der Ayu im Sommer: entgrätet serviert, Kopf und Gräten knusprig frittiert. Gelobt werden auch die herzlichen Gastgeber, die Sake-Begleitung der Gastgeberin und das antike Geschirr.
Die Kritik bleibt gering. Manchen sind einzelne Gänge klein, doch der unbegrenzte Reis gleicht das mehr als aus. Ein Gast hätte schlicht salzgegrillten Ayu der Miso-Glasur vorgezogen. Ein anderer bewertete den Service etwas schwächer, ohne Begründung.
Gäste zahlten 2025–2026 ¥8.800 für das Mittagsmenü, 2023–24 waren es noch ¥5.500–7.000. Das Abendmenü kostete 2025 ¥13.200 und 2026 ¥16.500, zuzüglich 10 % Servicegebühr, die nur abends anfällt. Eine Begleitung mit acht Sake zu je 45 ml lag bei rund ¥5.800, eine Flasche Akaboshi-Bier bei ¥990. Mittags mit Softdrink kamen Gäste auf etwa ¥9.500–10.800, mit Wein auf etwa ¥17.900. Das Abendessen zu zweit mit einer Begleitung kostete rund ¥40.000. Üblich sind ¥10.000–14.999 mittags und ¥20.000–29.999 abends. Ab Januar 2027 kündigt das Restaurant ¥11.000 mittags und ¥19.800 abends an (zuzüglich Service).
Beim Preis-Leistungs-Verhältnis sind sich die Gäste einig, mehrere vergeben dafür die Höchstnote: Die Küche hält mit deutlich teureren Häusern mit, und hungrig geht niemand.
- Anfahrt: 6 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Ozone, den die U-Bahn-Linie Meijo, die Meitetsu-Seto-Linie und die JR-Chuo-Hauptlinie (Nordausgang) bedienen. Der Bahnhof Morishita der Meitetsu-Seto-Linie liegt 360 m entfernt. Erkennungszeichen ist ein gelber Noren-Vorhang.
- Reservierung: nur mit Reservierung über TableCheck; telefonische Buchungen werden nicht angenommen, ohne Reservierung kein Einlass. Die Plätze sind ein Jahr und mehr im Voraus vergeben, meist an Stammgäste, die beim Gehen neu buchen. Gelegentlich tauchen auf TableCheck Stornierungen auf.
- Stornierung: mindestens 2 Tage vorher. Bei Absage innerhalb eines Tages werden 50 % des Menüpreises fällig, am selben Tag 100 %. Die buchende Person muss selbst erscheinen; wer jemand anderen schicken will, muss das Restaurant vorher kontaktieren.
- Zeiten: Alle beginnen gemeinsam, um 12:00 bzw. 18:30. 5 Minuten früher erscheinen. Jeder Gast bestellt ein erstes Getränk.
- Bezahlung: Kreditkarten werden akzeptiert, mittags wird jedoch bar bezahlt. Elektronisches Geld und QR-Zahlungen werden nicht akzeptiert. Abends kommen 10 % Servicegebühr hinzu.
- Menü: nur Omakase-Menü, eine englische Karte erwähnt keine Kritik. Allergien und Abneigungen bei der Buchung angeben; bei umfangreichen Einschränkungen kann die Reservierung abgelehnt werden. Kinder sind laut Gästen willkommen.
- Verhalten: kein starkes Parfüm, Eau de Cologne oder parfümierter Weichspüler; keine Telefonate am Tresen.
- Plätze: 8 am Tresen und ein Separee für 4 Personen. Das Restaurant kann für bis zu 20 Personen exklusiv gemietet werden.
- Rauchen und Parken: Nichtraucherlokal. Kein eigener Parkplatz, aber Münzparkplätze in der Nähe.




