Ryori Komatsu (料理 小松) ist ein kleines Restaurant in einem Wohnhaus. Küchenchef Takayuki Komatsu lernte in der Tradition der Kanazawaer Häuser Zeniya und Tsuruya und kocht weitgehend allein für acht Gäste am Tresen. Es ist das einzige Restaurant in Hokuriku mit drei Michelin-Sternen und erhielt 2025 und 2026 den Tabelog Award in Bronze. Ebenso prägend ist das Geschirr. Die Gänge kommen auf Kutani- und Ogata-Kenzan-Keramik, die 200 bis 450 Jahre alt ist, und das Sakeglas wählt man aus 100 bis 200 Jahre alten Stücken von Baccarat und Lalique.
Fast alle Bewertungen loben die zurückhaltende, produktbezogene Küche mit Zutaten von der Noto-Halbinsel und aus heimischen Gewässern. Immer wieder hervorgehoben wird das Sashimi, vor allem Tintenfisch, gereifter Ara (Zackenbarsch) und Baigai (Wellhornschnecke). Stammgäste kommen für die saisonalen Klassiker zurück:
- Suppe mit Kani Shinjo (Krabbenklößchen)
- gedämpfte Matsuba-Krabbe
- Feigen in Sesam
- das Auberginengericht
- Zosui (Reisbrei)
- frisch zubereitete Kuzukiri
- Wagashi, die am Tresen geformt werden
Viele beschreiben den Koch als herzlich und gern bereit, jeden Gang zu erklären.
Kritik ist selten, kommt aber vor. Ein Gast nannte 2022 das Auftreten der Okami (Gastgeberin) furchtbar. 2024 fand jemand das Essen nicht besser als Knabbereien in einer Sushibar, ein anderer bemerkte unsicheren Service durch neues Personal. Die sanfte Würzung ist nichts für Liebhaber kräftiger Aromen.
Mittags ist geschlossen. Abends gibt es ein einziges Menü; Einzelpreise nennen die Bewertungen nicht. Die tatsächlichen Rechnungen liegen deutlich über der angegebenen Spanne von ¥15.000–19.999. Zwischen 2022 und 2026 zahlten Gäste:
- rund ¥23.000–25.000 für das Menü ohne Getränke
- etwa ¥55.000 zu zweit
- ¥34.300 mit vier kalten Sake
- 2026 rund ¥37.000 pro Kopf vor Getränken
Realistisch sind ¥30.000–40.000 pro Person am Abend.
Wer einen Platz bekommt, findet das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Japanische Gäste, auch Stammgäste aus Tokio, nennen den Preis für Drei-Sterne-Küche auf musealem Geschirr angemessen; einer war überrascht, wie niedrig die Rechnung ausfiel.
- Reservierung: nur mit Reservierung, ohne Buchung kein Einlass. Plätze werden sechs Monate bis ein Jahr im Voraus vergeben, oft an Stammgäste oder auf Empfehlung. Telefon 076-224-0118; laut Eintrag werden Reservierungen für zwei Personen angenommen.
- Anfahrt: etwa 15 Minuten mit dem Taxi vom Bahnhof Kanazawa oder 5 Minuten zu Fuß von der Bushaltestelle Saiwai-machi. Der nächste Bahnhof, Nomachi, liegt 1.240 m entfernt.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten, elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht akzeptiert.
- Zeiten: laut Bewertungen gibt es eine einzige Sitzung ab 18:30. Eine Bewertung nennt auch Montag als Ruhetag.
- Plätze: acht Plätze am Tresen; keine separaten Räume, keine Exklusivbuchung. Für Alleinreisende geeignet.
- Etikette: Schuhe werden am Eingang ausgezogen.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: keine Parkplätze.
- Sprache: ein saisonales Menü; eine englische Karte erwähnen die Bewertungen nicht.










