Ramen Moriya. kocht seine Brühe aus Huhn und Bonito ohne Glutamat und andere Zusatzstoffe und würzt sie mit Produkten namhafter Manufakturen wie Mitsuboshi-Sojasauce und Chili von Yamatsu Tsujita. Die Nudeln entstehen im Haus, zur Wahl stehen zwei Sorten: dünn und gerade aus vier Weizensorten aus Hokkaidō oder bissfest und gewellt aus reinem Haruyutaka-Weizen. Das Chāshū wird hängend über Holzkohle geröstet, und Braunkappen sind ein ungewöhnliches Topping. Abends wird der Laden zur Ramen-Izakaya mit saisonalem Sashimi, gegrilltem Fisch und einer sorgfältig gewählten Sake-Karte. Seit 2018 steht er jedes Jahr in den regionalen Tabelog-Ramen-100-Listen.
Fast alle Bewertungen loben die sanfte, runde Brühe, viele haben die Schale bis zum letzten Tropfen geleert. Immer wieder genannt werden das Weizenaroma der Nudeln und das rauchige Chāshū in zwei Schnitten. Ingwer-Wantans und das „verbotene“ Chāshū-Gohan (abgeflämmtes Schweinefleisch auf Reis) sind häufige Höhepunkte; Stammgäste jagen saisonalen Sonderschalen wie Hiyashi Chūka, kalten Tsukemen und Shiso-Tomaten-Ramen nach.
Kritik betrifft vor allem Tempo und Umgangston. Ein einziger Koch bereitet alles zu, eine Schale kann daher 15–30 Minuten dauern. Im Sommer wird es im Raum sehr heiß. Mehrere Gäste fanden den Inhaber wortkarg, einige störten die zahlreichen Hinweisschilder; ein Gast wurde gebeten zu gehen, bevor er sein Bier ausgetrunken hatte. Manchen waren die Nudeln zu weich, einer Minderheit die Brühe zu salzig oder zu mild.
Zwischen 2024 und 2026 zahlten Gäste etwa ¥880 für Shōyu-Ramen mit dünnen Nudeln, ¥980 für Haruyutaka-Ramen, ¥1.130 für Mitsuboshi-Shōyu-Ramen, ¥1.160 für eine halbe Chāshū-Wantan-Portion und ¥1.590 für die große. Ein Ei kostete rund ¥150, ein kleines Chāshū-Gohan ¥220, saisonale kalte Nudeln ¥1.400–1.500. Mittags wie abends liegt man bei ¥1.000–1.999 pro Schale; ein Stammgast gab für einen Abend mit Getränken und Snacks etwa ¥5.800 aus. Angesichts der Zutaten und großzügigen Portionen gilt das Preis-Leistungs-Verhältnis als fair.
- Anfahrt: ab Totsuka Station, Ostausgang, mit dem Bus von Haltestelle 3 (Richtung Ofuna oder Hirashima) oder Haltestelle 2 (Iijima-Danchi-Ringlinie) bis Naganuma. Zu Fuß rund 25 Minuten ab Hongodai Station; von dort fährt auch ein Bus Richtung Totsuka Station bis Naganuma.
- Bezahlung: nur bar oder per PayPay. Kreditkarten und elektronisches Geld werden nicht akzeptiert. Bestellt wird mündlich, bezahlt nach dem Essen.
- Reservierung: nicht möglich, Einlass nur ohne Reservierung. Am Wochenende warten meist rund sechs Personen.
- Plätze: 19, davon 7 am Tresen und 12 an Tischen. Keine Separees, keine Exklusivmiete.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: drei Stellplätze hinter dem Lokal (Nr. 15–17) und ein zweiter Parkplatz für drei Autos in der Nähe; ist der erste belegt, bitte im Lokal melden.
- Kinder: Eine Altersbeschränkung ist nicht angegeben; ein Gast berichtet jedoch, mit Kindern abgewiesen worden zu sein, andere kamen als Familie.
- Hausregeln: Ein Schild bittet, auf starkes Parfüm zu verzichten, weitere Regeln hängen aus. Im Sommer ist es drinnen heiß.





