Suzukiya Honten gilt als Maßstab für klassischen Iekei, den Ramen-Stil Yokohamas aus Schweineknochenbrühe und Sojasauce. Das Haus stammt aus der Linie des berühmten Honmoku-ya. Die Brühe verbindet Schwein, Hühnerfond, Soja und Hühnerfett zu etwas Runderem und Milderem als bei den salzigeren, kräftigeren Konkurrenten. Es gibt nur einen Ramen: kurze, leicht flache Nudeln von Sakai Seimen, von Hand abgeseiht. Von 2018 bis 2025 stand das Lokal jedes Jahr in Tabelogs regionaler Ramen-Liste „Tabelog 100“.
Gelobt wird vor allem die Brühe: glatt, cremig, ohne Schweinegeruch und leicht auszutrinken. Viele leeren die Schale bis zum letzten Tropfen, und Stammgäste nennen es ihren Iekei Nummer eins. Zum Ritual gehört, Nori in die Brühe zu tunken und Reis darin einzuwickeln. Das weich geschmorte Chashu aus der Schweineschulter wird ebenfalls gerühmt. Das Personal gilt als flink und höflich: Im Sommer verleiht es Sonnenschirme an die Wartenden, Wasser wird nachgeschenkt. Ein Gast aus Vietnam nannte es die beste Schale seiner Japanreise.
Seit etwa August 2026 berichtet eine spürbare Minderheit von Qualitätsverlust. Genannt werden dünnere oder salzigere Brühe, weiche Nudeln trotz Bestellung „fest“, hartgekochte Eier, zäheres Chashu und lauwarme Schalen. Manche empfinden das neue Personal als laut, Toppings werden gelegentlich falsch gezählt. Wer kräftigen Iekei mag, findet ihn mild, und die Standardportion ist klein.
2025–2026 zahlten Gäste etwa ¥900 für einen normalen Ramen, ¥1.000 für mittel und ¥1.100 für groß. Extra-Chashu (4 Scheiben) kostete rund ¥300, Nori (5 Blatt) ¥200, ein mariniertes Ei ¥150, Reis ¥160 und Bier ¥400. Mittags wie abends liegt die übliche Rechnung unter ¥1.000. Eine voll beladene Schale kommt auf etwa ¥1.500.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis gilt als fair, auch wenn manche die Extras für die Portionsgröße teuer finden. Wer hungrig ist, nimmt die mittlere Portion oder Reis dazu.
- Anfahrt: etwa 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Kamihoshikawa an der Sotetsu Main Line. Mit dem Auto etwa eine Minute von der Kreuzung Kamihoshigawa 2-chome an der Route 16.
- Parken: 6 Stellplätze.
- Reservierung: nicht möglich, nur ohne Anmeldung. Wartezeiten von 30–90 Minuten sind normal, zur Öffnung am Wochenende stehen 50–70 Leute an.
- Bezahlung: nur bar am Ticketautomaten (Scheine bis ¥10.000). Kreditkarten, E-Geld und QR-Zahlung werden nicht akzeptiert. Das Ticket erst kaufen, wenn das Personal Sie hereinwinkt.
- Bestellung: Sie werden nach Nudelhärte, Geschmacksstärke und Fettmenge gefragt. „Futsū“ (normal) ist die sichere Antwort.
- Plätze: 12 Plätze am Tresen, keine separaten Räume.
- Kinder: willkommen.
- Rauchen: Nichtraucherlokal, Aschenbecher vor der Tür.
- Öffnungszeiten: zuletzt unregelmäßig, oft früh ausverkauft. Vor dem Besuch den X-Account des Lokals prüfen.





