MOT (モット) ist der Kyotoer Ableger eines gefeierten Tokioter Küchenchefs und bietet ein sehr persönliches Erlebnis an einem Tresen mit nur sechs Plätzen. Das Konzept ist ein kreatives Thai-Omakase, bei dem der Chef regionale thailändische Gerichte mit den besten saisonalen Produkten Japans neu interpretiert. Die Speisekarte wechselt regelmäßig, um verschiedene Regionen Thailands zu erkunden, von den Currys aus Chiang Mai bis hin zu südlichen Zubereitungen mit Meeresfrüchten.
Gäste loben durchweg die Kreativität und technische Präzision des Küchenchefs. Die offene Küche bietet eine theatralische Kulisse für ein Menü, das bekannte thailändische Aromen erfolgreich mit hochwertigen lokalen Zutaten wie Biwa-Forelle, Rosshaarkrabbe und Ezo-Hirsch verbindet. Die charakteristische Massaman-Curry-Frühlingsrolle mit Ezo-Hirsch und Schokoladensauce wird häufig als Highlight genannt, ebenso wie die medizinische Hühnersuppe und die morgendlichen Sets mit gedämpften Brötchen (Hanamaki). Auch die Wein- und Teebegleitungen werden als fachmännisch ausgewählt beschrieben.
Die geringe Größe des Restaurants bedeutet, dass die Plätze sehr begrenzt sind. Einige Gäste bemerken auch, dass der Eingang, eine grüne Tür in einer kleinen Gasse, schwer zu finden sein kann. Einige fanden die Portionen der Morgen- und Mittagsmenüs eher klein.
Rezensenten berichten, dass das Omakase-Menü am Abend etwa 16.500 ¥ kostet, wobei Getränkebegleitungen zusätzlich rund 8.800 ¥ ausmachen. Das kürzere Mittagsmenü kostet etwa 9.900 ¥, während die morgendlichen Sets mit Suppe und gedämpften Brötchen zwischen 1.200 ¥ und 1.650 ¥ liegen. Für Gäste, die den Fokus auf kulinarische Innovation legen, sind sich die Rezensenten einig, dass das MOT ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
- Reservierungen: Unbedingt erforderlich. Für das Mittag- und Abendessen ist eine Reservierung notwendig, in der Regel über Online-Dienste wie TableCheck oder OMAKASE. Der Morgenservice akzeptiert möglicherweise Gäste ohne Reservierung, aber die Plätze sind extrem begrenzt und schnell belegt.
- Anfahrt: Das Restaurant ist 2 Gehminuten vom Ausgang 1 der Station Kuramaguchi der Karasuma-Linie entfernt. Der Eingang ist eine markante grüne Eisentür in einer kleinen Privatstraße, die leicht zu übersehen ist.
- Zahlung: Nur bargeldlose Zahlung. Kreditkarten (Visa, Master, JCB, Amex, Diners) und elektronische ÖPNV-Karten (z.B. Suica) werden akzeptiert. QR-Code-Zahlungen sind nicht möglich.
- Sitzplätze: Alle Plätze befinden sich an einem einzigen Tresen für 6 Personen.
- Parken: Es gibt keine eigenen Parkplätze, aber gebührenpflichtige Parkplätze befinden sich in der Nähe.
- Rauchen: Das gesamte Restaurant ist rauchfrei.







