Das kleine Haus eröffnete 1991 als Ableger der Tokioter Meyau-Linie, die in Japan zu den Pionieren ethnischer Currys zählt. Gekocht werden eigene Currys nach indischer, thailändischer und sri-lankischer Art, die Schärfe wird in Sternen angegeben. Das Markenzeichen ist die Platte mit vier Currys: Der Reis liegt als Kreuz auf dem Teller, in jedem Viertel ein anderes Curry. Die Ikone des Hauses ist das indisch inspirierte Yellow Curry, eine ganze Hähnchenkeule mit Knochen, die vom Knochen fällt, in der höchsten Schärfestufe. Das Lokal wurde 2023, 2024 und 2026 in die Tabelog 100 für Curry (Ostjapan) aufgenommen.
Fast jede Bewertung lobt das Yellow Curry für seine echte Schärfe und das zarte Fleisch. Ebenfalls oft bestellt werden das Black Curry nach Kaschmir-Art mit großen Schweinefleischstücken, das sri-lankische Rindfleisch mit Tomate und Zimt sowie das Meeresfrüchte-Curry. Stammgäste nehmen dazu das Schweinefleisch mit Chili aus dem Wok. Geschätzt werden der lockere, halbpolierte Reis und die kostenlose hausgemachte Chili-Nam-Pla auf jedem Tisch. Die Portionen sind großzügig.
Die Kritik wiederholt sich. Die Currys kommen warm statt heiß an, laut Haus mit Absicht. Der feste, halbbraune Reis spaltet die Meinungen, und manche finden die Vier-Curry-Platte unpraktisch zu essen. Der Service hängt von der Schicht ab; ein Abendgast berichtete von kaltem Reis und unaufmerksamem Personal. Der Mini-Salat ist schlichter Weißkohl, und die Sternangaben fallen schärfer aus als erwartet.
Gäste zahlten 2024–2026 rund ¥800 für ein einzelnes Curry mit Reis, ¥1.000–1.050 für das Set mit zwei Currys und ¥1.400 für die Vier-Curry-Platte; die 1,5-fache Reisportion kostete ¥80 extra. Das Set aus Curry und Wokgericht lag bei etwa ¥1.100. Bis 14:00 kostete ein Mittagsset mit Salat und Kaffee etwa ¥950, ein Mini-Salat ¥150. Mittags wie abends sind ¥800–1.400 üblich. Gäste in mehreren Sprachen nennen das Preis-Leistungs-Verhältnis kaum zu schlagen.
- Anfahrt: Ab dem Busterminal am Castle Exit der Matsumoto Station mit dem Ringbus bis zur Haltestelle Daigaku Naimon (ca. 18 Minuten), dann 1 Minute zu Fuß. Mit dem Auto etwa 15 Minuten ab dem Bahnhof. Die Kita-Matsumoto Station liegt rund 2,2 km entfernt.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten, E-Geld und QR-Zahlungen werden nicht akzeptiert.
- Reservierung: nicht möglich; einfach vorbeikommen. Am Wochenende mittags kurze Wartezeit von etwa 10 Minuten.
- Plätze: 20 Plätze an vier Vierertischen und einer Theke mit vier Plätzen. Keine Separees, keine Exklusivmiete.
- Kinder: willkommen, auch Babys.
- Dresscode: keiner.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: Der eigene Parkplatz entfällt ab dem 31. Oktober 2026; bitte nahe Münzparkplätze nutzen.
- Gut zu wissen: durchgehend geöffnet ohne Mittagspause. Altes Gebäude mit Hocktoilette.










