3 Chome no Shima Sobaya (3丁目の島そば屋) macht eines anders als die meisten Soba-Läden auf Okinawa. In jeder Schale liegen drei frische Nudelsorten: dick, dünn und unregelmäßig von Hand geschnitten. So wechselt die Textur mit jedem Bissen. Die Brühe aus Bonito, Kombu und getrockneten Sardinen ist ungewöhnlich klar. Obenauf kommt fein geschnittener frischer Ingwer statt des üblichen gefärbten roten. Zu jeder Soba gibt es gratis eine kleine Schale Jūshī, gewürzten Okinawa-Reis.
Am meisten gelobt wird die klare, tiefe Brühe, die viele bis zum letzten Tropfen trinken. Die Hausspezialität Shima Soba kommt mit Sanmainiku (geschmorter Schweinebauch) und Sōki (Schweinerippe mit weichem Knorpel). Das Fleisch wird immer wieder als butterzart beschrieben. Das Jūshī findet nahezu einhellige Zustimmung, viele bestellen zusätzlich eine volle Portion. Āsa Soba mit Meersalat, dünn geschnittenem Schwein und Bonitoflocken separat hat treue Anhänger. Mehrere Gäste nennen es ihre liebste Okinawa-Soba überhaupt. Das Personal gilt als freundlich und kümmert sich gut um Familien.
Kritik bleibt gering. Ein Einheimischer fand die Schale fade und fettig, ein anderer die Nudeln zu fest für Okinawa-Soba. Ein Stammgast fand das Jūshī 2025 salziger als früher. Ein Gast bemängelte, dass während einer langen Wartezeit nicht in der richtigen Reihenfolge bestellt wurde, ein anderer, dass die Klimaanlage im Sommer nicht mitkam.
Zwischen 2024 und 2026 zahlten Gäste rund ¥800 für eine kleine Shima Soba und ¥850–950 für normal und groß. Āsa Soba kostete etwa ¥920, die Spezialschalen mit extra Fleisch ¥1.320–1.350. Ein zusätzliches Jūshī lag bei ¥200, das Kinderset bei ¥400. Mittags bleibt man meist unter ¥1.000. Geöffnet ist nur bis ausverkauft, daher gibt es keine Angaben zum Abend. Das Preis-Leistungs-Verhältnis loben die Gäste: viel Schweinefleisch, Reis gratis, und die Preise liegen unter ¥1.000, während andere Läden auf ¥2.000 zugehen.
- Anfahrt: etwa 1,5 km vom Monorail-Bahnhof Urasoe Maeda. Wohngebiet, ohne Auto schwer zu erreichen.
- Parken: nur rund 3 Plätze. Die meisten parken im Kakazu Park gegenüber. Bei vollem Parkplatz dem Personal Bescheid geben. Die Stellplätze des Nachbarhauses nicht benutzen.
- Bezahlung: nur bar, keine Kreditkarten. Bestellt wird am Ticketautomaten am Eingang, der laut einem Gast die neue ¥500-Münze nicht annahm.
- Reservierung: nicht nötig, aber empfohlen (Telefon 098-963-9392). Meist bildet sich schon vor 11:00 eine Schlange. Man trägt sich draußen in die Warteliste ein. Am frühen Nachmittag ist es ruhiger, letzte Bestellung aber teils schon um 14:30.
- Plätze: 31 Plätze, alle an Tischen; keine Separees.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Familien: Kinderset und Kinderstühle vorhanden.







