Takaesu Soba gilt weithin als Erfinder der Yushi-Tofu-Soba: Okinawa-Weizennudeln mit flockigem Tofu, der direkt nach dem Stocken serviert wird. Dazu kommt eine leichte Brühe aus Schwein, Bonito und Kombu, mit Schweinerippe samt Knorpel, feinen Omelettstreifen und Seetang. Zu den Stammgästen zählen Einheimische, Geschäftsreisende und viele Baseballprofis, deren Autogramme die Wände bedecken.
Fast jede Bewertung lobt die Brühe. Gäste beschreiben sie als klar und sanft, aber nicht dünn. Viele trinken sie bis zum letzten Tropfen, mehrere empfehlen sie als Katermittel. Der Yushi-Tofu wird immer wieder hervorgehoben, auch von Gästen aus England und Thailand. Das Schweinefleisch zerfällt zart. Die Nakami-Soba mit Schweineinnereien überzeugt durch sauber geputzte, bissfeste Innereien. Beliebte Beilage ist Juushii, gewürzter Okinawa-Reis als Reisball.
Die festen, leicht groben gewellten Nudeln spalten die Meinungen. Die Portionen fallen klein aus, die „mittlere“ ist eigentlich eine kleine. Einige fanden die Brühe zu schlicht oder die Innereien leicht streng, einer hielt das Anstehen für nicht lohnend. Yushi-Tofu ist oft gegen 14 Uhr ausverkauft.
2025–2026 zahlten Gäste rund ¥900 für eine mittlere Yushi-Tofu-Soba und ¥1.000 für eine große. Soki-Tofu-Soba kostete etwa ¥1.300, eine große Soki-Soba ¥1.150, ein Juushii-Reisball ¥150–200 und Gemüse-Tempura ¥130. Mittags gibt man typischerweise ¥1.000–1.999 aus. Die Karte ist den ganzen Tag gleich, und da um 15:45 geschlossen wird, gibt es keinen Abendservice.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Für rund ¥1.000 bekommt man eine Schale, die viele Gäste als beste ihrer Okinawa-Reise bezeichnen. Wer hungrig ist, bestellt groß.
- Anfahrt: am einfachsten mit dem Auto. Ab der Ausfahrt Nishihara IC des Okinawa Expressway fahren Sie über die Route 330 und die Präfekturstraßen 153/251 etwa 4 km Richtung Iso. Der nächste Bahnhof ist Urasoe-Maeda, rund 1,7 km entfernt.
- Parken: es gibt zwei kleine Parkplätze, die schnell voll sind. Für die Parkplätze gibt es kein Warteschlangensystem.
- Reservierung: nicht möglich, man kommt einfach vorbei. Tragen Sie Namen und Personenzahl auf der Tafel vor dem Eingang ein, bevor Sie sich anstellen oder auf einen Parkplatz warten. Schon vor der Öffnung um 10:00 bilden sich Schlangen.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten, E-Geld und QR-Zahlungen werden nicht akzeptiert. Bestellt und bezahlt wird am Ticketautomaten, der laut einem Gast nur ¥1.000- und ¥2.000-Scheine annahm.
- Sprache: die Automatentasten sind japanisch beschriftet, notieren Sie sich die Gerichte also vorher. Ein Gast bekam eine chinesische Karte.
- Plätze: 51 Plätze, davon 5 am Tresen, 24 an Tischen und 22 auf erhöhten Tatami. Separee gibt es keine.
- Kinder und Rauchen: Kinder sind willkommen, das Lokal ist rauchfrei.








