Okinawa-Soba ist die Weizennudel der Insel und steht Udon oder Ramen näher als Buchweizen-Soba. Bei OKINAWA SOBA EIBUN wird sie modern interpretiert. Laut Gästen hat sich der Inhaber vor der Eröffnung durch mehr als 500 Soba-Lokale gegessen. Das Aushängeschild, die BUNBUN-Soba, vereint drei Schweinestücke in einer Schale. Dazu gehören Sanmai-niku (durchwachsener Bauch), Soki (Rippe am Knochen) und zartes „Makanai“-Schwein. Die Brühe ist ein klarer Schweinefond mit Kombu und Bonito, die hausgemachten Vollkornnudeln haben Biss. Auf jedem Tisch stehen fünf Würzmittel, darunter Kōrēgūsu (in Awamori eingelegte Chilis), Yuzu-Pfeffer und ein Sesamessig.
Die meisten Gäste loben das butterweiche, gut gewürzte Schwein und die leichte Brühe, die viele bis zum letzten Tropfen trinken. Im Sommer überzeugte die kalte Mazesoba mit Dashi-Gelee, das auf den Nudeln schmilzt. Hervorgehoben werden auch die frischen Nudeln, die scharfe Soba mit Rind und Sojasprossen und Juushii (gewürzter Reis nach Okinawa-Art). Die Portionen sind groß, manche schafften sie nicht.
Eine wiederkehrende Minderheit fand die Brühe zu süß, zu salzig oder zu schwer. Kenner der Okinawa-Soba vermissen das Traditionelle. Mehrere Gäste hielten das Essen für gut, aber keine Wartezeit von 40–60 Minuten wert. Im Sommer wird es im Lokal heiß. Vereinzelt gibt es Berichte über einen schroffen Mitarbeiter und mangelnde Hygiene.
2026 zahlten Gäste rund ¥1.580 für die BUNBUN-Soba und ¥1.260 für die Hon-Soki-Soba oder die Soba mit Rind und Sojasprossen. Zwei Juushii-Inari kosteten etwa ¥340, extra Frühlingszwiebeln ¥150 und frische Nudeln ¥50. Das angegebene Mittagsbudget bis ¥999 ist zu niedrig: Mit Reis kommt ein Mittagessen meist auf ¥1.600–2.000 oder mehr. Eigene Angaben zum Abendessen gibt es nicht. Der Betrieb läuft durchgehend bis 20:00, abends ist also mit ähnlichen Kosten zu rechnen. Einheimische finden die Soba hier teuer. Für die meisten Besucher rechtfertigen die großzügige Fleischportion und die Qualität den Preis, das Verhältnis ist eher fair als günstig.
- Anfahrt: 574 m vom Bahnhof Makishi.
- Reservierung: Nicht nötig, aber empfohlen. Ohne Reservierung trägt man sich draußen auf der Tafel ein und wartet, bis man aufgerufen wird. Wartezeiten von 15–60 Minuten sind üblich, auch am Nachmittag. Eine kostenpflichtige Reservierung über TableCheck (laut Gästen etwa ¥300–380) bringt Vorrang vor der Schlange.
- Bestellung: Am Ticketautomaten, der eine englische Übersetzung hat.
- Bezahlung: Karten werden akzeptiert (VISA, JCB, AMEX, Diners, UnionPay), laut Gästen nur mit Chip. Auch E-Geld wird angenommen (Suica und andere Verkehrs-IC-Karten, Rakuten Edy, nanaco, WAON, iD, QUICPay), ebenso QR-Zahlung (PayPay, d Barai, Rakuten Pay, au PAY, Alipay, WeChat Pay).
- Plätze: 24 insgesamt, davon 9 am Tresen und 3 Tische. Es gibt keine Separees, eine Exklusivbuchung ist nicht möglich. Gruppen ab vier Personen warten länger.
- Kinder: Willkommen, auch Babys. Es gibt ein Kindermenü, Kinderwagen sind erlaubt.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: Keine eigenen Parkplätze, aber viele Münzparkplätze in der Nähe. Auf vertraglich vergebenen Plätzen in der Umgebung drohen Strafgebühren.
- Tipps: Abends ist es oft ruhiger. Der Ableger STAND EIBUN in der Nähe hat häufig eine kürzere Schlange.










