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Restaurant

Sakume: lebend zerlegter Aal, ungedämpft gegrillt

さくめ

A
Sakume: lebend zerlegter Aal, ungedämpft gegrillt — 1
Sakume: lebend zerlegter Aal, ungedämpft gegrillt — 2
Sakume: lebend zerlegter Aal, ungedämpft gegrillt — 3
Sakume: lebend zerlegter Aal, ungedämpft gegrillt — 4
Sakume: lebend zerlegter Aal, ungedämpft gegrillt — 5
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Photos: Tabelog

Aktualisiert 21. Oktober 2026

Sakume (さくめ) ist ein Aal-Familienbetrieb in Hamamatsu, gegenüber dem Bahnhof Hamanako-Sakume am Hamana-See. Der Aal wird auf Bestellung zerlegt und ohne Dämpfen gegrillt, in der Saison gibt es Wildaal aus dem See.

Preisspanne$$$$$
Tabelog-Bewertung3.68 / 5579 BewertungenHervorragend — landesweit unter den besten ProzentJapanische Gäste bewerten streng — 3,5 ist hervorragend, 4,0 außergewöhnlich.Auf Tabelog ansehen
ÖffnungszeitenMi–So 11:00–14:00 und 16:00–19:00, Mo–Di Ruhetag. Geöffnet, solange der Vorrat reicht. Der Abendservice fällt oft aus, daher vorher anrufen. In manchen Wochen sind Montag und Dienstag geschlossen, und die Zeiten können sich ändern.
Telefon053-526-1758
Adresse724-1 Mikkabi-cho Sakume, Hamana-ku, Hamamatsu, Shizuoka
KarteAuf Karte öffnen →

Bei Sakume zerlegt der Vater den lebenden Aal auf Bestellung, der Sohn spießt ihn auf und grillt ihn im Jiyaki-Stil. Der Aal kommt dabei direkt auf die Hitze, ohne den in Tokio üblichen Dämpfschritt. Das Ergebnis ist eine knusprige, rauchige Haut über dickem, saftigem Fleisch. Etwa von Frühjahr bis Herbst gibt es zudem Wildaal aus dem Hamana-See, der gleich auf der anderen Straßenseite liegt. Wildaal ist selten und hier erstaunlich günstig. Das Haus wurde fünfmal in die Tabelog-Liste Unagi 100 aufgenommen, zuletzt 2026. Außerdem ist es ein Pilgerziel für Fans des Anime Yuru Camp.

Die meisten Gäste loben den Kontrast aus krachender Haut und zartem Fleisch, eine leichte, nicht zu süße Sauce und das großzügige Unajuu (Aal auf Reis in der Lackbox). Immer wieder hervorgehoben wird die Kimosui, eine Suppe mit Aalleber. Die Thekenplätze, oft an Alleinreisende vergeben, sind begehrt, weil man von dort Zerlegen und Grillen aus nächster Nähe verfolgt. Wer Wild- und Zuchtaal verglichen hat, fand den wilden meist fester und aromatischer.

Hauptkritikpunkt ist die Wartezeit von meist ein bis zwei Stunden, an Feiertagen auch über drei. Eine Minderheit empfand den ungedämpften Aal als zäh oder die Sauce als zu dünn. Die Pickles gelten als gewöhnlich, der Raum als in die Jahre gekommen. Einem Gast wurde eine größere Portion berechnet als bestellt, ein anderer stand vor einer unangekündigten Schließung.

Mittags und abends gilt dieselbe Karte. Gäste zahlten 2025–2026 rund ¥1.900 für ein kleines Unajuu mit Zuchtaal (halber Aal), ¥3.200 für ein mittleres (ganzer Aal) und ¥4.400 für ein großes (anderthalb Aale). Extra Reis kostete ¥100. Wildaal lag zwischen etwa ¥2.200 für einen dünnen und ¥5.400 für einen dicken Aal, der größte kostete ¥8.000. Eine mittlere Flasche Bier kostet etwa ¥550. Üblich sind ¥3.000–3.999 mittags und ¥4.000–4.999 abends. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet: Japanische Gäste nennen das große Unajuu bemerkenswert günstig, und Wildaal kostet hier kaum mehr als Zuchtaal anderswo.

  • Anfahrt: 1 Gehminute vom Bahnhof Hamanako-Sakume der Tenryu Hamanako Railway. Alternativ fährt der JR Bus Kanto Superliner ab Tokyo Station oder Nagoya Station bis zur Haltestelle Tomei Hamanako, von dort sind es 15 Minuten zu Fuß.
  • Reservierung: nicht möglich. Man trägt sich in die Liste vor dem Eingang ein, die ab etwa 8:30 Uhr ausliegt, im Sommer früher. Am besten schreibt man den Namen in Hiragana. Einlass ist ab 11:00 Uhr.
  • Warteschlange: mit ein bis zwei Stunden oder mehr ist zu rechnen. Der Aal ist oft ausverkauft, der Wildaal zuerst. Abends ab etwa 16:00 Uhr ist es deutlich ruhiger, doch der Abendservice fällt oft aus, daher vorher anrufen.
  • Bezahlung: Kreditkarten und E-Geld (Verkehrs-IC-Karten wie Suica, iD, QUICPay) werden akzeptiert. QR-Code-Zahlung ist nicht möglich. Auf die Rechnung kommt eine Servicegebühr. Die Angaben der Gäste zu Karten gehen auseinander, etwas Bargeld ist daher ratsam.
  • Plätze: insgesamt 17. Es gibt 5 an der Theke, einen Tisch für 4, zwei erhöhte Tische mit 8 Plätzen und einen Tatami-Raum im Obergeschoss. Separees und Exklusivanmietung sind nicht möglich.
  • Rauchen: Nichtraucherlokal.
  • Parken: 7 Stellplätze neben dem Restaurant und weitere 7 gegenüber am Gemeindezentrum.
  • Saison: Wildaal gibt es nicht jeden Tag.

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