Hakushu Terrace liegt auf dem Gelände der Suntory-Whiskybrennerei Hakushu, mitten im Wald. Der Hauptgrund für einen Besuch ist der Hakushu-Highball: Whisky mit Soda, gemischt mit dem eigenen Wasser der Brennerei. Mehrere Gäste nennen ihn den besten Highball, den sie je getrunken haben. Das Aushängeschild ist die Hakushu Forest Pizza. Sie ist sternförmig, kommt aus dem Holzofen und ist mit regionalem Salat belegt. In jeder Zacke steckt ein kleines Chipolata-Würstchen, und den Salat füllt man in die hohlen Teigspitzen. Den Käse reibt das Personal am Tisch darüber, bis man Stopp sagt.
Fast jede Bewertung lobt Pizza und Highball, die perfekt zusammenpassen sollen. Häufig genannt werden außerdem das Hähnchenkeulen-Confit mit gegrilltem Gemüse, ein grob gehacktes, fleischiges Hambāgu (japanisches Hacksteak), knusprige Garnelen im Kadaif-Teig, die Pilzpizza und die Carbonara. Gäste schätzen die Terrasse und die großen Fenster zum Wald. Der Service gilt überwiegend als herzlich und flott.
Eine Minderheit fand das Essen gewöhnlich oder zu teuer. Bemängelt wurden lauwarme Suppe und Pizza, eine Carbonara von wechselnder Qualität, ein Curry, das vorgefertigt wirkte, und ein billig schmeckendes frittiertes Hähnchen. Die Portionen wirken für den Preis mitunter klein. Lastwagen auf der Zufahrtsstraße machen die Terrasse zeitweise laut, und im Sommer stören Bremsen.
Hier wird nur mittags gegessen, Abendservice gibt es nicht. In den Jahren 2024–2026 zahlten Gäste etwa ¥2.200 für die Forest Pizza und je ¥1.600 für Carbonara und Hambāgu. Pasta mit Meeresfrüchten in Tomatensauce kostete ¥1.800, das Confit ¥1.500 und Reis ¥250 extra. Der Hakushu-Highball kostete ¥700, später ¥800, Frucht-Highballs ¥1.200–1.300. Mittags mit Getränk rechnet man mit etwa ¥2.000–3.000 pro Person.
Die Getränke sind für den Ort günstig, und die meisten Gäste finden Pizza und Hauptgerichte ihren Preis wert. Das Essen ist teurer als in einem Restaurant in der Stadt, daher lautet der übliche Rat, mehrere Gerichte zu teilen.
- Anfahrt: ab JR-Bahnhof Kobuchizawa 20 Minuten mit dem Shuttlebus (laut Gästen kostenlos) oder 15 Minuten mit dem Taxi. Wer fährt, darf keinen Whisky trinken.
- Reservierung: Spontan vorbeikommen geht nicht. Für den Zutritt zur Brennerei ist eine Reservierung nötig, und eine Restaurantreservierung gilt als Eintritt. Vorab online buchen, besonders am Wochenende. Vor Ort gibt ein Ticketautomat Wartenummern aus, sodass man anderswo warten kann. Telefon: 050-1721-7155.
- Bezahlung: Kreditkarte, E-Geld und QR-Code-Zahlung werden akzeptiert. Laut Gästen ist der Betrieb bargeldlos.
- Allergien: Auf Lebensmittelallergien kann die Küche nicht eingehen.
- Bestellung: per QR-Code am eigenen Smartphone, mit kostenlosem WLAN. Eine englische Karte ist vorhanden.
- Zeitlimit: eine Stunde bei großem Andrang.
- Plätze: 90 insgesamt, davon 52 innen und 38 auf der Terrasse. Es gibt Sofaplätze, aber keine Separees.
- Kinder: willkommen.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: rund 120 Pkw-Plätze, davon einer für Menschen mit Behinderung. Auch Reisebusse können parken.




