Takumi Mitsukoshi ten (匠 三越店) ist ein Curry-Tresen mit sieben Plätzen, betrieben von der Küche des traditionsreichen japanischen Restaurants Nihon Ryori Takumi. Das Aushängeschild ist das Sarasara-Curry, eine dünnflüssige, glatte Sauce ohne sichtbare Einlage. Dafür köcheln Wagyu-Knochen und einheimisches Gemüse drei Tage lang, bevor alles passiert und entfettet wird. Heraus kommt eine Sauce, die fast wie eine Consommé fließt, aber tiefe Umami-Noten und eine langsam ansteigende Schärfe mitbringt. Frittiertes wird erst nach der Bestellung zubereitet. 2023 und 2024 stand der Tresen auf der Curry-Liste Tabelog 100.
Fast alle Gäste loben die Tiefe der Sauce, mehrere zählen sie zu den besten japanischen Currys, die sie je gegessen haben. Der wiederkehrende Höhepunkt, gleichermaßen in englischen, chinesischen und japanischen Bewertungen, ist das große, frische Ebi Fry (panierte Garnelen). Gelobt werden außerdem das weiche Omelett-Curry, das knusprige, zarte Tonkatsu (Schweineschnitzel) und das winterliche Kaki Fry (panierte Austern). Auch die hauseigenen Pickles werden oft erwähnt, darunter milder eingelegter Kohl, Rakkyo (eingelegte Schalotten) und süßliches Fukujinzuke. Das Personal gilt als höflich und sorgfältig.
Die Kritik ist einheitlich. Am häufigsten wird der Preis bemängelt, gerade für ein Curry ganz ohne Einlage, dazu kleine Reisportionen. Gekocht wird strikt in der Reihenfolge des Eintreffens, Wartezeiten von über 20 Minuten kommen vor. Die belebte Lebensmittelhalle lädt nicht zum Verweilen ein. Eine Minderheit fand das Curry gut, aber nicht herausragend. Es ist schärfer als übliches japanisches Curry.
Gäste zahlten 2025–2026 rund ¥1.650 für das einfache Sarasara-Curry (2022–24 noch ¥1.430), ¥1.870 für das Omelett-Curry, ¥2.310 für das Curry mit Ebi Fry und ¥2.420 für das Tonkatsu-Curry, als große Portion ¥2.750. Käse kostete ¥250 extra. Mittags und abends gelten dieselben Preise, realistisch sind jeweils etwa ¥1.700–2.800 pro Person zuzüglich Servicegebühr. Das ist ein fairer Preis, aber kein Schnäppchen. Am besten mit Topping bestellen, bei großem Hunger die große Portion.
- Anfahrt: Der Tresen liegt in der Lebensmittelhalle im B1 von Nagoya Sakae Mitsukoshi. Das Kaufhaus ist über die unterirdische Einkaufspassage direkt mit der U-Bahn-Station Sakae verbunden (Higashiyama- und Meijo-Linie, rund 200 m). Er befindet sich in der hintersten Ecke der Halle und sieht aus wie ein Süßwarenstand.
- Status: Nach der Schließung des Stammhauses wurde eine vorübergehende Schließung ab 1. Juni 2026 angekündigt, spätere Bewertungen schildern jedoch Besuche. Vorher prüfen, ob geöffnet ist.
- Reservierung: nicht möglich, einfach vorbeikommen. Mittags ist mit kurzer Wartezeit zu rechnen, am ruhigsten ist es zwischen 14 und 17 Uhr.
- Plätze: nur 7 Plätze am Tresen. Es gibt keine separaten Räume und keine Exklusivmiete.
- Bezahlung: Visa, Mastercard, JCB, Amex und Diners werden angenommen. Laut Restaurant werden E-Geld und QR-Code-Zahlungen nicht akzeptiert. Einige Gäste erwähnen PayPay, eine Karte ist aber die sichere Wahl. Eine Servicegebühr wird aufgeschlagen.
- Dresscode: Smart Casual erwünscht.
- Kinder: willkommen, auch Babys.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: im Parkhaus von Nagoya Sakae Mitsukoshi.
- Außerdem: Essen zum Mitnehmen, Speisekarte mit Fotos, Allergeninformationen verfügbar. Zeit einplanen, da alles auf Bestellung zubereitet wird.





