Sushi Ikuta (鮨 いくた) ist eine Theke mit acht Plätzen in einer Seitengasse von Katamachi in Kanazawa, ganz ohne Schild. Der junge Koch fischt selbst vor der Halbinsel Noto. Einen Teil des Fangs, etwa Ara (Wolfsbarsch) und Thunfisch, lässt er rund eine Woche reifen. Er lernte bei Mitsukawa, seine Schule soll auf Kyubey zurückgehen. Meeresfrüchte aus Hokuriku verarbeitet er nach Edomae-Technik auf Reis mit rotem Essig, eine für Kanazawa ungewöhnliche Verbindung, wie Einheimische sagen. Ein Beispiel ist Surume-Tintenfisch im Kirschblatt. 2025 wurde das Restaurant in die Tabelog 100 der Kategorie Sushi WEST aufgenommen.
Fast jede Kritik lobt Meeresfrüchte aus der Region, die man anderswo kaum bekommt. Genannt werden Gasu-Ebi (eine Garnele aus Hokuriku, oft in Irizake mariniert), Bai-Gai-Wellhornschnecke, Shima-Ebi- und Oni-Ebi-Garnelen und abgeflämmter Nodoguro (Rotbarsch). Im Winter gibt es Kobako-Krabben-Chirashi. Ein häufiger Favorit ist geschnittener Aori-Ika (Großflossen-Kalmar) mit Shiso. Gäste loben den entspannten, gesprächigen Koch und die starke Auswahl an gereiftem Sake. Die Gerichte werden auf Englisch und mit Fotos erklärt.
Die Kritik ist konkret. Einige ausländische Gäste fühlten sich 2025–26 nicht willkommen. Einer berichtet, ein Gericht sei nur japanischen Gästen serviert und er danach zum Gehen gedrängt worden. Andere fanden es zu teuer, das Wasabi zu kräftig oder stießen auf eine Gräte. Der Rotessig-Reis spaltet die Meinungen. Ein Gast fand die Portionen klein, ein Stammgast die Nigiri weniger eindrucksvoll als die kleinen Gerichte.
Gäste zahlten 2025–26 ¥16.500–¥18.700 für das Menü aus Vorspeisen und Nigiri, im Voraus. Einer nannte rund ¥20.000. Ein leichteres Nigiri-Mittagessen kostete etwa ¥7.700, mit Uni und Toro-Taku zusätzlich rund ¥15.000. Mit Sake und Extras lag das Abendessen bei ¥25.000–¥30.000, das Mittagessen bei etwa ¥8.000–¥15.000.
Japanische Gäste halten das Preis-Leistungs-Verhältnis für gut. Mehrere waren von der Rechnung überrascht und schätzen, dass Tokio für vergleichbaren Fisch das Doppelte verlangen würde.
- Anfahrt: 15 Minuten zu Fuß (rund 1 km) von Nomachi Station. Der Eingang liegt in einer Seitengasse ohne Schild.
- Reservierung: Ohne Reservierung kommt man nicht hinein. Die Buchung läuft über TableCheck, etwa zwei Monate im Voraus, mit Vorauszahlung. Kurzfristig werden manchmal Plätze frei. Telefon: 076-254-1422.
- Bezahlung: Kreditkarten werden akzeptiert (VISA, Master, JCB, AMEX, Diners, UnionPay). Elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht angenommen.
- Plätze: 8 Thekenplätze, abends eine Sitzung. Es gibt keine Separees und keine Exklusivmiete.
- Kinder: erlaubt.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: keine Parkplätze.
- Sprache und Ernährung: Koch und Personal erklären die Gerichte auf Englisch, Allergien wurden berücksichtigt.










