Zaigoudon Honke Waraya zählt zu den bekanntesten Udon-Häusern der Präfektur Kagawa. 2024 wurde es in die Tabelog-100-Auswahl für Udon in Kagawa aufgenommen. Die Spezialität sind Kamaage-Udon: Nudeln, die heiß direkt aus dem Kochtopf im Holzbottich kommen, in Größen für zwei Personen bis zur ganzen Familie. Die Dip-Brühe wird aus einer riesigen, schweren Kanne in Kürbisform eingeschenkt. Gegessen wird in einem reetgedeckten Bauernhaus, das aus Tokushima hierher versetzt wurde und als eingetragenes Kulturgut gilt. Das Freilichtmuseum Shikoku Mura liegt eine Gehminute entfernt.
Fast alle Bewertungen loben die elastischen, sehr bissfesten Nudeln. Am festesten sind die kalten Zaru (auf der Bambusmatte) und Bukkake (mit übergegossener Brühe). Das kräftig nach Iriko (getrockneten Sardinen) schmeckende Dashi wird immer wieder hervorgehoben, manche trinken es wie Suppe. Beim Tempura werden Tori-ten (Huhn) und saisonaler Hamo (Hechtmuräne) oft genannt. Gäste schätzen auch den schönen Raum, das herzliche Personal und den schnellen Service.
Eine Minderheit fand die Nudeln für Kagawa-Verhältnisse gewöhnlich oder die Kamaage zu weich. Zu Stoßzeiten wirkte das Tempura auf manche ölig, das Karaage trocken. Einige merken an, dass die Brühe salziger wird, je mehr die Nudeln sie aufsaugen. Die große Kanne ist unhandlich beim Einschenken.
Die meisten Gäste geben mittags wie abends ¥1.000–2.000 aus. Zwischen 2024 und 2026 zahlten Gäste etwa ¥630 für normale Zaru-Udon, ¥800 für Tori-ten und ¥350 für Inari-Zushi. Ein Gast zahlte ¥940 für eine kleine Udon, der Familienbottich Kamaage kostete ¥3.600.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Die Portionen sind riesig, die normale Größe macht fast alle satt, und die große ist etwa anderthalbmal so groß. Die Preise liegen leicht über denen typischer Udon-Läden in Kagawa, was manche als touristisch empfanden.
- Anfahrt: 4 Gehminuten vom Bahnhof Kotoden-Yashima (Kotoden Shido Line), 12 Minuten vom JR-Bahnhof Yashima (Kotoku Line). Das Lokal liegt an der Einfahrt zum Yashima Driveway, davor geht es steil bergauf.
- Reservierung: nicht möglich. Einfach vorbeikommen und anstellen. An Wochenenden und Feiertagen dauert es 40–60 Minuten, die Schlange bewegt sich aber zügig. Wochentags vormittags oft ohne Wartezeit.
- Bestellung: Ticketsystem. Man bestellt und bezahlt an der Theke, bevor man Platz nimmt.
- Bezahlung: Kreditkarten (JCB, AMEX), E-Geld und PayPay.
- Öffnungszeiten: laut Lokal täglich 9:30–17:30. Einige Gäste berichten von Dienstag als Ruhetag, daher vorher prüfen.
- Plätze: 160 an Tischen. Es gibt zwei halbprivate Räume für 8 Personen, einen mit Stühlen und einen mit Tatami.
- Kinder: willkommen.
- Rauchen: Nichtraucherlokal. Der Raucherbereich liegt am Eingang.
- Parken: 200 Pkw- und 5 Busstellplätze.
- Sprache: Es gibt eine koreanische Karte, und einige Mitarbeiter sprechen Englisch.
- Zum Mitnehmen: möglich.
- Die Brühkanne ist sehr heiß und schwer, also vorsichtig einschenken.





