Der Laden eröffnete 1974, und hier begann das Iekei-Ramen: eine Brühe aus Schweineknochen und Sojasauce, vollendet mit Hühnerfett. Hunderte Läden in ganz Japan ahmen sie nach. In die Schale kommen rauchig geräuchertes Chashu, dicke Nori-Blätter, die in der Suppe knackig bleiben, Spinat und kurze, bissfeste Nudeln, die Sakai Seimen eigens herstellt. Nudelhärte, Brühenstärke und Fettmenge wählt man selbst.
Die meisten Rezensenten loben die kräftige Brühe, in der sich die scharfe Sojanote und die Fülle von Schwein und Huhn die Waage halten. Viele nennen sie den Maßstab für alle anderen Iekei-Läden. Immer wieder hervorgehoben wird das rauchige Chashu. Ein beliebtes Ritual ist es, Reis in suppengetränktes Nori zu wickeln. Gelobt werden auch die straffe Organisation der Schlange und das Personal, das Wartenden in der Sonne Schirme leiht. Beim Gehen gibt es eine Lauchstange geschenkt.
Hauptkritikpunkt ist der Salzgehalt, selbst in der Standardstufe. Er stört besonders Gäste aus Taiwan, Singapur und Korea. Die kräftige Variante erinnerte manche an Meerwasser. Das Ei ist hart gekocht, nicht wachsweich. Einige fanden die Schale für die Wartezeit gewöhnlich. Vereinzelt bemängelt werden bitterer Spinat, kein Wasser am Platz, offen stehende Würzmittel und weichere Nudeln im Obergeschoss.
Rezensenten zahlten um 2026 etwa ¥890 für ein normales Ramen, ¥1.200 für Chashu-men (mit extra Schweinefleisch) und rund ¥1.400 für die große Portion Chashu-men. Extras kosteten ¥90 für Nori, ¥150–160 für Reis, ¥100 für die Gemüsebeilage Yasai-batake und ¥150 für gehackte Zwiebeln. Mittags wie abends liegt man bei ¥1.000–1.999. Rezensenten nennen das für diese Qualität durchweg günstig. Die Portionen sind groß.
- Anfahrt: 369 m vom Bahnhof Hiranuma Bashi. Laut Rezensenten sind es etwa 11 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Yokohama, Westausgang.
- Reservierung: nicht möglich, nur Anstehen vor Ort.
- Wartezeit: laut Rezensenten 1 bis 2,5 Stunden, an Wochenenden und Feiertagen länger. Für die erste Runde um 11:00 kommen Sie gegen 9:30. Das Personal leitet die Schlange.
- Bezahlung: nur bar am Ticketautomaten vorn in der Schlange. Er nimmt ¥1.000-Scheine, ein Wechselautomat steht bereit. Keine Kreditkarten, kein E-Geld, keine QR-Zahlung.
- Plätze: insgesamt 30. Im Erdgeschoss gibt es 18 Thekenplätze. Im Obergeschoss gibt es 6 Thekenplätze und 6 Tischplätze, ohne Blick in die Küche. Die Gäste werden in festen Runden platziert. Keine separaten Räume.
- Bestelltipp: beim ersten Besuch normale oder leichtere Stärke wählen und lieber die normale als die mittlere Größe.
- Regeln: Fotos von Küche und Personal sind nicht erlaubt. Nichtraucher. Keine Parkplätze.
- Auszeichnungen: Tabelog Ramen Kanagawa „Tabelog 100“ 2024 und 2025.







