Der Grund für den Besuch ist der Genjiyama shiboritate Mont Blanc, den es nur zum Verzehr vor Ort gibt. Das Maronenpüree wird erst bei der Bestellung auf Sahne und einen Baiserboden gespritzt, sodass das Baiser knusprig bleibt. Dazu kommen in Rum eingelegte Maronen und Kekse in Eichhörnchenform. Das Café liegt in einem Haus von 1982, gebaut nach dem Vorbild einer Villa in Nizza. Es steht direkt an den Gleisen des Bahnhofs Kamakura Station, und aus dem Gastraum blickt man in einen grünen Garten. Die Konditorei wurde 2022, 2023 und 2026 in die Liste Tabelog Sweets EAST „Tabelog 100“ aufgenommen.
Die meisten Bewertungen drehen sich um diesen Mont Blanc. Gelobt werden das intensive Maronenaroma, die kräftige Rumnote und das knusprige Baiser. Immer wieder genannt werden auch der klassische Mont Blanc, der Wafū-Mont-Blanc mit japanischen Maronen und der Erdbeer-Shortcake. Im Sommer gibt es Kakigōri (geschabtes Eis) mit Pfirsich oder Aprikose. Gäste schätzen den ruhigen, grünen Raum und den Gratiskeks zu jedem Kuchen. Financier und die herzhaften Keksdosen „Petits Fours Salés“ sind beliebte Mitbringsel.
Kritik betrifft vor allem den Service. Mehrere Gäste fanden das Personal schroff. Sie warteten draußen, ohne beachtet zu werden, die Bestellung an der Kuchenvitrine verlief knapp, und kurz vor Ladenschluss war der Empfang unfreundlich. Manchen war es zu teuer, einem missfiel der Eiskaffee, einem anderen war der Mont Blanc zu süß. Einige ärgerten sich, dass beim Bestellen niemand den Kuchen erwähnte, den es nur vor Ort gibt. Man sollte ihn also ausdrücklich verlangen.
Gäste zahlten 2024–2026 rund ¥1.192–1.312 für den gespritzten Mont Blanc, ¥821 für den klassischen Mont Blanc, ¥880–951 für den Wafū-Mont-Blanc und ¥713 für den Erdbeer-Shortcake. Eiskaffee oder Assam-Tee kosteten ¥600–660, ein Café Latte ¥770. Tagsüber liegt man bei etwa ¥1.500–2.100 pro Person. Abendservice gibt es nicht, das Café schließt um 17:30.
Einige Gäste nennen es teuer. Die meisten halten den frisch zubereiteten Mont Blanc aber wegen Größe und Frische für sein Geld wert, und viele bezeichnen ihn als das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Karte.
- Anfahrt: 3 Minuten zu Fuß von Kamakura Station, West Exit. Das Haus liegt direkt westlich der Gleise, am Nordende des Bahnsteigs.
- Reservierung: nicht möglich. Man kommt einfach vorbei und stellt sich an. Am Wochenende und nachmittags wartet man meist 30–35 Minuten.
- Bestellung: Kuchen an der Vitrine am Eingang aussuchen und bezahlen, erst dann Platz nehmen. Pro Person ist ein Getränk Pflicht. Bei Andrang gilt ein Limit von 60 Minuten.
- Zeiten: letzte Bestellung im Café um 17:00. Beliebte Kuchen sind am späten Nachmittag oft ausverkauft.
- Bezahlung: Kreditkarten werden akzeptiert (VISA, Master, JCB, AMEX, Diners, UnionPay). Auch E-Geld ist möglich, etwa Suica und andere Verkehrs-IC-Karten, nanaco, WAON, iD und QUICPay. QR-Zahlungen gehen ebenfalls (PayPay, d Barai, Rakuten Pay, au PAY, Alipay, WeChat Pay).
- Plätze: 6 Plätze im Cafébereich und 4 auf der Terrasse. Separee gibt es keines, das Café kann aber exklusiv gemietet werden.
- Kinder: willkommen, vom Baby bis zum Schulkind. Kinderwagen sind kein Problem.
- Rauchen: komplett rauchfrei.
- Parken: keine eigenen Parkplätze, aber ein kostenpflichtiger Parkplatz in der Nähe.
- Sonstiges: kostenloses WLAN, Take-away und Geburtstagsteller.







