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Restaurant

Teuchi Chuka Soba Sakata: handgerollter Ramen nach Sakata-Art

手打ち中華そば 酒田

A-
Teuchi Chuka Soba Sakata: handgerollter Ramen nach Sakata-Art — 1
Teuchi Chuka Soba Sakata: handgerollter Ramen nach Sakata-Art — 2
Teuchi Chuka Soba Sakata: handgerollter Ramen nach Sakata-Art — 3
Teuchi Chuka Soba Sakata: handgerollter Ramen nach Sakata-Art — 4
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Teuchi Chuka Soba Sakata: handgerollter Ramen nach Sakata-Art — 5
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Photos: Tabelog

Aktualisiert 21. Oktober 2026

Winziger Ramen-Laden in Kyomachi, Kawasaki, mit Ken-chan Ramen aus Sakata in Yamagata. Es gibt gekräuselte, täglich handgerollte Nudeln in klarer Niboshi-Soja-Brühe, dazu kostenloses Rückenfett.

Preisspanne$$$$$
Tabelog-Bewertung3.75 / 5714 BewertungenHervorragend — landesweit unter den besten ProzentJapanische Gäste bewerten streng — 3,5 ist hervorragend, 4,0 außergewöhnlich.Auf Tabelog ansehen
ÖffnungszeitenDi–So 11:00–14:30 und 17:30–20:30; Mo Ruhetag (fällt der Montag auf einen Feiertag, ist am Dienstag geschlossen)
Adresse3-13-10 Kyomachi, Kawasaki-ku, Kawasaki, Kanagawa
KarteAuf Karte öffnen →

Teuchi Chuka Soba Sakata (手打ち中華そば 酒田) bildet Ken-chan Ramen nach, die berühmte Nudelsuppe der Stadt Sakata in der Präfektur Yamagata. Im Großraum Tokio findet man diesen Stil kaum. Der Inhaber stammt aus Sakata und hat sich das Rezept selbst beigebracht. Markenzeichen sind breite, bewusst ungleichmäßige, stark gekräuselte Nudeln, die jeden Morgen von Hand gerollt werden. Sie kommen in einer klaren Brühe aus Niboshi (getrockneten Sardinen) und Sojasauce. Wer beim Abgeben des Bons minjiri (身入り) sagt, bekommt gratis einen Löffel weiches Schweinerückenfett dazu.

Die Nudeln werden in fast jeder Bewertung gelobt: bissfest, federnd, unregelmäßig und mit kräftigem Weizenaroma. Viele Gäste finden, dass die leichte Brühe erst rund wird, wenn das Fett schmilzt. Es bringt Süße, ohne zu beschweren. Die Portionen sind großzügig, und das Chashu aus magerer Schulter ist dick geschnitten. Die Bambussprossen sind fein, und mit schwarzem Pfeffer und Chili-Essig am Tresen lässt sich jede Schale nachwürzen.

Kritik betrifft vor allem den Service. Einige Gäste erlebten das Personal als kurz angebunden. Einer berichtet von einem jungen Mitarbeiter, der kein Wechselgeld herausgeben wollte und Gäste zurechtwies, ein anderer wurde nie nach dem Fett gefragt. Manchen ist die Brühe ohne Fett zu dünn, zwei Gästen die Shio-Variante zu salzig. Die Nudeln kommen gelegentlich gebrochen an. Im Sommer wird der kleine Raum heiß, und die mit Kartons vollgestellte Küche stört einige Gäste.

Mittags wie abends liegt man bei ¥1.000–2.000. Gäste zahlten 2024–2026:

  • Shoyu Chuka Soba: rund ¥900 mit 200 g Nudeln, ¥1.000 mit 300 g und ¥1.100 mit 450 g;
  • Chashumen mit extra Schweinefleisch: ¥1.300–1.500;
  • doppelte Portion Fett: ¥50;
  • Zwiebeln oder Nori: je ¥100;
  • tiefgekühlte Portion zum Mitnehmen: ¥900.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das wiederkehrende Thema. Immer wieder staunen Gäste, dass eine so große, so gute Schale mit handgemachten Nudeln unter ¥1.000 kostet. Nur einem Gast war das Chashumen zu teuer. Der Laden wurde 2024 und 2025 in die Tabelog Ramen Kanagawa 100 aufgenommen.

  • Anfahrt: 854 m vom Bahnhof Odasakae (JR), etwa 12–16 Minuten zu Fuß. Alternativ fährt ein Bus ab dem Bahnhof Kawasaki.
  • Bezahlung: nur bar. Kreditkarten, E-Geld und QR-Zahlungen werden nicht akzeptiert. Bestellt wird am Ticketautomaten neben der Tür. Laut Gästen nimmt er nur ¥1.000-Scheine, also kleine Scheine mitbringen.
  • Reservierung: nicht möglich. Man kommt einfach vorbei und stellt sich an. Gäste berichten von Schlangen mit etwa 10 Personen am Wochenende mittags. Werktagabende sind meist ruhig.
  • Plätze: 8 Plätze, davon fünf am Tresen und ein Tisch für drei. Es gibt keine separaten Räume, und der Laden kann nicht exklusiv gemietet werden. Oft arbeitet nur eine Person, und Chashumen kann ausverkauft sein.
  • Bestellen: beim Abgeben des Bons minjiri sagen. Brühenstärke (koi/usu) und Fettmenge lassen sich anpassen. Die normale Portion mit 200 g macht bereits satt.
  • Rauchen: Nichtraucherlokal.
  • Parken: keine eigenen Parkplätze, Münzparkplätze gibt es in der Nähe.

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