Naha Soba Dokoro Takaramachi Ga hat sich in einem renovierten Wohnhaus eingerichtet, das über 50 Jahre alt ist. Es gibt Tatami-Räume, einen Garten und eine Theke im Café-Stil, die um einen Baum herum gebaut ist. Okinawa-Soba sind Weizennudeln in klarer Brühe. Zur Wahl stehen eine Brühe aus 100 % Katsuo (Bonito) oder eine klare Hühner-Schweine-Brühe, dazu drei Toppings aus einer langen Liste. Die Brühe kommt ohne chemische Geschmacksverstärker aus. Serviert wird in lokaler Yachimun-Keramik, die mit Kintsugi-Goldreparatur ausgebessert ist.
Fast jede Besprechung lobt die sanfte, klare Brühe, viele trinken sie bis zum Schluss. Immer wieder genannt wird das geschmorte Schweinefleisch: Sanmainiku (Bauch), Nankotsu Soki (Rippe mit weichem Knorpel, auf Wunsch abgeflämmt) und Tebichi (Schweinefuß). Ein häufiges Highlight ist Juushii, gewürzter Reis nach Okinawa-Art. Besonders gelobt wird die Variante mit Thunfisch, Meerestrauben (Umibudo) und Eigelb. Stammgäste kommen für die Monatsspecials und die Gyuu Moyashi Soba mit Rindfleisch und Sojasprossen. Viele erwähnen das freundliche Personal.
Das Wartesystem stört manche Gäste. Man wartet draußen, auch wenn drinnen Tische frei sind. Die angezeigten Wartezeiten sind zu knapp: aus angekündigten 17 Minuten wurden einmal 30. Die festen Kamehama-Nudeln sind manchen Kindern und älteren Gästen zu hart. Einige ausländische Gäste fanden die Brühe salzig, fad oder ungewohnt. Weitere Kritikpunkte sind die schwache Klimaanlage, Insektenstiche beim Warten im Freien und jüngste Preiserhöhungen.
Eine Mahlzeit kostet mittags wie abends meist ¥900–1.600. Gäste zahlten 2025–2026 ¥900 für Nankotsu Soki Soba (mittel), ¥1.000 für eine große W Sanmainiku Soba plus ¥100 für ein kleines Juushii und ¥1.200 für Niku Soba (mittel). Das Mensoore-Okinawa-Set kostete ¥1.600, Thunfisch-Juushii ¥480–500. Das Preis-Leistungs-Verhältnis gilt angesichts der Zutaten und der großzügigen Fleischportionen als gut. Ein Stammgast merkt allerdings an, dass die Preise in den letzten Jahren um etwa das 1,5-Fache gestiegen sind.
- Anfahrt: etwa 10 Minuten zu Fuß (801 m) vom Monorail-Bahnhof Akamine, 2 Minuten von der nächsten Bushaltestelle. Im Taxi die Adresse zeigen. Das Navi kann in den engen Gassen in die Irre führen.
- Parken: 17 Stellplätze, laut Gästen kostenlos.
- Reservierung: nicht möglich. Einfach vorbeikommen und anstellen. Bei Ankunft am Tablet am Eingang registrieren. Mittags sind 20–30 Minuten Wartezeit üblich. Freie Plätze werden auf Instagram angezeigt.
- Bestellen: am Eingang, bevor man platziert wird. Es gibt eine Karte auf Englisch, Chinesisch und Koreanisch.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten, E-Geld und QR-Zahlungen werden nicht akzeptiert.
- Plätze: 37 Plätze: 15 an der Theke und 22 auf Tatami, dazu eine offene Terrasse. Separate Räume gibt es nicht. Schuhe werden am Eingang ausgezogen. Eine Theke in Stuhlhöhe ist vorhanden.
- Familien und Haustiere: Kinder jeden Alters und Kinderwagen sind willkommen. Haustiere sind nur auf der Terrasse erlaubt.
- Rauchen: komplett rauchfrei.
- Sonstiges: Essen zum Mitnehmen ist möglich.








