Toraya knetet seine Mokuhai-Soba selbst. Diese Okinawa-Nudeln werden mit Lauge aus Holzasche statt mit modernem Kansui hergestellt. Es ist ein Verfahren aus der Vorkriegszeit, das kaum noch ein Lokal anwendet. Gäste beschreiben ein feines Lagerfeuer-Aroma und einen festen, trockenen Biss. Die Brühe ist ungewöhnlich klar und stark von Bonito geprägt. Die geschmorten Schweinerippchen (Soki) kommen auf einem eigenen Teller, damit ihr Fett die Suppe nicht trübt. Serviert wird in lokaler Yachimun-Keramik.
Die meisten Bewertungen loben die klare Katsuo-Brühe, und viele trinken sie bis zum letzten Tropfen. Über die Nudeln schreibt fast jeder. Das Haus empfiehlt mitteldünne statt flacher Nudeln. Immer wieder hervorgehoben werden zwei Schalen: die Hon-Soki-Soba, deren Fleisch vom Knochen fällt, und die Okinawa-Soba mit zartem Schweinebauch. Auch die Reisbeilagen sind ein Grund zu kommen: Juushii (gewürzter Okinawa-Reis), Hijiki-Reis sowie Reis mit Chikinaa und Jungfischen. Das Essen steht nach wenigen Minuten auf dem Tisch.
Am häufigsten wird zu viel Salz bemängelt, vor allem von japanischen und koreanischen Gästen. Manchen sind die Nudeln zu hart. Einige finden das Ganze zu schlicht für das Anstehen. Zwei hielten das Juushii für gewöhnlich. Eine Bewertung von 2025 berichtet von kühlem Personal und einer dünnen Suppe. Reisgerichte sind gelegentlich ausverkauft.
Mittags und nachmittags bleibt man unter ¥1.000. Zwischen 2024 und 2026 zahlten Gäste:
- rund ¥750 für eine kleine Hon-Soki-Soba
- ¥720–750 für eine mittlere Okinawa-Soba
- etwa ¥850 für eine große
- ¥200 für zusätzliches Soki
- ¥150 für Juushii
- ¥300 für extra Knorpel-Soki
Gäste halten das durchweg für fair, angesichts handgemachter Nudeln, die selbst auf Okinawa selten sind. Schon die kleine Portion mit 130 g Nudeln macht satt.
- Anfahrt: etwa 5 Minuten zu Fuß (300 m) vom Bahnhof Oroku der Yui Rail. Mit dem Auto sind es rund 5–10 Minuten vom Flughafen Naha.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten und elektronisches Geld werden nicht akzeptiert.
- Bestellen: per Ticketautomat, nur auf Japanisch und ohne Fotos. Das Personal spricht kaum Englisch. Mittel (中) ist eine normale Portion. Bei der Ticketabgabe die Nudelsorte nennen: mitteldünn (empfohlen) oder flach.
- Reservierung: nicht möglich, nur ohne Reservierung. Tragen Sie sich in die Liste innen an der Tür ein. Mittags gibt es Schlangen, werktags wie am Wochenende. Ab 13:00 wird es ruhiger.
- Öffnungszeiten: bis 17:00, letzte Bestellung gegen 16:30. Bei Ausverkauf schließt das Lokal früher.
- Plätze: 33 Plätze an der Theke und im Tatami-Raum. Es gibt keine separaten Räume.
- Familien: Kinder sind willkommen.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: 6 Stellplätze.







