Teppanyaki Sawafuji (鉄板焼さわふじ) verarbeitet ausschließlich Produkte aus Okinawa und gart sie auf der heißen Eisenplatte direkt vor den Gästen. Im Mittelpunkt des Signature-Menüs steht der Vergleich von Ishigaki-Rind mit einem zweiten Okinawa-Rind. Dazu kommen Filet vom Yanbaru-Agu-Schwein (medium oder rare), Garnelen von der Insel Kume und Inselgemüse. Zum Abschluss gibt es Reis vom Teppan, oft ein okinawanisches Jūshī, und weichen Yushi-Dōfu in Aosa-Algen-Dashi. 2024 und 2025 wurde das Haus in die Tabelog-100-Liste für Steak und Teppanyaki (WEST) aufgenommen.
Das Fleisch steht in fast jeder Bewertung im Vordergrund. Ishigaki-Sirloin und -Filet gelten als zart schmelzend und doch erstaunlich leicht, und das Agu-Schwein überrascht selbst japanische Gäste immer wieder. Besonders gelobt wird der Fischgang: Fisch und Garnelen von der Platte, vollendet in einer Brühe aus Meerbrasse oder Aosa. Auch die Minestrone aus Garnelenköpfen und das Vorspeisen-Trio mit der hausgemachten Mortadella finden viel Zuspruch. Ausländische Gäste heben durchweg die freundlichen Köche am Tresen hervor, die alles auf Englisch erklären. Mehrere empfehlen die glasweise Weinbegleitung und den Awamori.
Die Kritik ist konkret. Manchmal gerät das Fleisch zu durch: 2026 kam eine Medium-Bestellung durchgebraten, und ein Gast fand das Rind zäh. Die 80 g Rind im Einstiegsmenü empfinden manche als knapp. Ein Gast fühlte sich bei einem einstündigen Abendessen gehetzt, weil die Gänge zu früh kamen. Andere bemängeln stickige, rauchige Luft sowie schlichte Essstäbchen und Tische für den Preis.
Das Restaurant öffnet nur abends, Mittagstisch gibt es nicht. Zwischen 2024 und 2026 zahlten Gäste rund ¥8.800–9.900 für das Vergleichsmenü aus Ishigaki- und Okinawa-Rind und ¥22.000 für das Menü mit Foie gras und Chateaubriand. Ein Paar gab mit vier Gläsern Wein ¥26.000 aus. Spätabends gibt es à la carte, wo Gäste zahlten:
- Hamburg-Steak: ¥2.750
- Agu-Filet: ¥2.750
- Vorspeisen-Trio: ¥1.430
- Teppan-Reis: ¥1.650
- Orion vom Fass: ¥880
Laut Restaurant liegt ein Abendessen typischerweise bei ¥10.000–14.999, laut Bewertungen bei ¥15.000–19.999. Hinzu kommt eine Servicegebühr von ¥550.
Beim Preis-Leistungs-Verhältnis sind sich japanische und ausländische Gäste einig: Ein Menü unter ¥10.000 ist für Teppanyaki mit Ishigaki-Rind ungewöhnlich günstig. Der großzügige Reisgang gleicht die kleine Fleischportion aus.
- Anfahrt: 2 Gehminuten von der Station Miebashi der Einschienenbahn Yui Rail, etwa 9 Minuten vom Mutsumi-Brücken-Ende der Kokusai-dōri.
- Reservierung: ohne Reservierung kommt man kaum unter. Einige Tage im Voraus buchen, denn Plätze für denselben Tag sind rar. Ein Gast konnte als Ausländer nicht über Tabelog buchen. Telefonisch (098-860-8803 oder 050-5868-4190) oder persönlich klappte es.
- Kinder: die Plätze am Teppan-Tresen sind Gästen ab Mittelschulalter vorbehalten. Familien mit Kindern unter Grundschulalter werden nur im Separee platziert.
- Bezahlung: Kreditkarten (Visa, Mastercard, JCB, AMEX, Diners), E-Geld iD und QUICPay, QR-Zahlung (PayPay, d Barai, Rakuten Pay, au PAY, Alipay, WeChat Pay).
- Plätze: 28 Plätze (7 am Tresen, 21 an Tischen). Separees gibt es für 2, 4, 6 oder 8 Personen, das ganze Lokal ist für bis zu 20 Personen buchbar. Rollstuhlgerecht.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Dresscode: keiner, aber bitte kein aufdringliches Parfüm.
- Parken: kein eigener Parkplatz, viele Münzparkplätze in der Nähe.
- Sprache und Karte: englische Speisekarte vorhanden.
- Hummer: kann zwei Tage im Voraus bestellt werden.









