Indian Omoi no Ki (インド料理 想いの木) kocht indisch, aber nicht im Stil eines Curryhauses, sondern als Degustationsmenü. Ein japanisches Team grillt japanische Erzeugnisse über Kishu-Binchōtan, und auf der Karte steht der Name jedes Bauern. Der ruhige Raum ist mit Holz und Lehmwänden gestaltet. Das Aushängeschild ist ein kleines, rundes Käse-Naan mit italienischem Provolone aus einem Käseladen der Nachbarschaft, in das der Name des Hauses eingebrannt ist. Abends gibt es ein Biryani, das ohne Umrühren gegart und am Tisch geöffnet wird. In den Tabelog-100-Listen für Curry und asiatische Küche war das Restaurant 2017–2020, 2022–2024 und 2026 vertreten.
Fast jede Kritik lobt das Käse-Naan, das Tandoori-Hähnchen und die Kebabs vom Holzkohlegrill sowie das gegrillte Gemüse. Hervorgehoben werden vor allem Spargel, Auberginen und sehr süße Tomaten. Immer wieder genannt werden das Garnelencurry nach Kerala-Art und Rasam, eine säuerliche südindische Suppe. Das Biryani nennen mehrere Gäste das beste, das sie je gegessen haben. Der Service gilt als ausgesprochen herzlich.
Häufigster Kritikpunkt sind die kleinen Portionen. Ein Gast zahlte 2026 ¥800 mehr als das gebuchte Menü. Davon entfielen ¥300 auf einen nicht erklärten Aufpreis für Ente im Biryani und ¥500 auf eine Gedeckgebühr, die auf der Buchungsseite fehlte. Vereinzelt wird über ein vergessenes Gericht, ein schleppendes Tempo und eine Bevorzugung von Stammgästen geklagt. Ein englischsprachiger Gast fühlte sich gegenüber seiner asiatischen Begleiterin weitgehend übergangen.
Mittags wie abends gibt es nur noch Menüs. 2026 zahlten Gäste ¥4,000 für das Mittagsmenü Kagurazaka: gegrilltes Gemüse, Käse-Naan, Tandoori-Hähnchen, zwei Currys und Chai. Auch ein Menü zu ¥6,000 wird erwähnt. Das Abendmenü Sayo no Shirabe kostete etwa ¥8,400. Mittags liegt man üblicherweise bei ¥4,000–4,999. Abends sind es ¥8,000–9,999, mit Getränken laut Bewertungen ¥10,000–14,999. Die frühere À-la-carte-Auswahl mittags, etwa das Zwei-Curry-Set für ¥1,650 oder das Käse-Naan für ¥1,200, gibt es nicht mehr.
Als Fine Dining betrachtet ist das ein fairer Preis. Mehrere Gäste, die bei ¥4,000 für Curry zögerten, nannten das Essen am Ende ein Schnäppchen.
- Altersgrenze: kein Zutritt für Kinder unter 10 Jahren.
- Anfahrt: 3 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Ushigome-Kagurazaka (Oedo-Linie). Etwa 6 Minuten vom JR-Bahnhof Iidabashi.
- Eingang: ein schmaler Durchgang mit weißem Noren-Vorhang neben dem Yakiniku-Restaurant im Erdgeschoss. Eine steile Treppe führt in den 2. Stock.
- Reservierung: vorab nötig, da Gäste ohne Reservierung oft abgewiesen werden. Menüs lassen sich über Tabelog oder telefonisch (050-5593-4728) buchen. Wer für 21:00 reserviert, sollte beim Personal nach der Schließzeit fragen.
- Zahlung: Karten werden akzeptiert (Visa, Mastercard, JCB, AMEX, Diners, UnionPay). E-Geld und QR-Zahlungen werden nicht akzeptiert.
- Zusatzkosten: rund ¥500 Gedeckgebühr pro Person.
- Plätze: 23 Plätze, verteilt auf fünf Vierertische und drei Thekenplätze mit Blick zur Wand. Keine Separees, das Restaurant kann aber exklusiv gemietet werden.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: keine Parkplätze.
- Schärfe: wählbar, selbst „scharf“ bleibt moderat. Koriander wird auf Wunsch weggelassen.
- Schließzeiten: wegen längerer Gewürzreisen bleibt das Restaurant mitunter geschlossen, daher vorher nachfragen.









