Das Tonkatsu 16 (とんかつ 16) ist kein typisches Tonkatsu-Restaurant, sondern ein intimes, lehrreiches Erlebnis. An einer Theke mit nur sechs Plätzen serviert der Inhaber und Küchenchef Tonkatsu als geführte Verkostung. Die Gäste wählen ihren bevorzugten Cut – Rosu (Lende) oder Hire (Filet) – aus einer wechselnden Liste namentlich genannter Schweinerassen, die auf einer Matrix nach Fettgehalt und Festigkeit dargestellt werden. Der Küchenchef bereitet dann jedes Stück auf Bestellung zu, komplett mit handgemachtem Panko, und erklärt Herkunft und Eigenschaften des Fleisches.
Gäste loben durchweg die Qualität des Schweinefleischs und heben seine Saftigkeit sowie die unterschiedlichen Texturen der verschiedenen Rassen hervor. Die dünne, knusprige Panade ist ein weiteres Highlight, ebenso wie die Bereitschaft des Inhabers, jeden Cut auf Englisch zu erklären, was es für internationale Besucher sehr zugänglich macht. Beliebte Wahlen sind Verkostungs-Sets des mageren Hire-Filets und der reichhaltigen, marmorierten Rosu-Lende, wobei Cuts wie Shirakawa Kogen Seiryu Hire und Amagi Kurobuta Rosu häufig erwähnt werden. Auch die hausgemachten Dressings und die gelegentliche Beilage Menchi-Katsu (Hackfleischkotelett) finden Anklang.
Die Hauptkritikpunkte sind geringfügig und beziehen sich auf die Erwartungen. Einige Gäste empfinden die Portionen für den Preis als klein, und einige wenige japanische Rezensenten haben an manchen Tagen eine gelegentliche Öligkeit bemängelt. Der Raum ist konzeptbedingt sehr klein und kann sich eng anfühlen.
Rechnen Sie mit Ausgaben von etwa 2.000–2.999 ¥ für das Mittagessen und 4.000–4.999 ¥ für das Abendessen. Gäste berichteten in den Jahren 2024–2026 von Preisen von ca. 4.100 ¥ für ein Amagi Kurobuta Rosu Set (160g), 1.300 ¥ für eine 60g-Portion Dorobuta Hire und rund 6.000 ¥ für ein Premium 200g Kōhaku Rosu. Ein Menchi-Katsu als Beilage kostete etwa 450 ¥. Für Gäste, die Wert auf Fleischqualität und ein einzigartiges, vom Chef geführtes Erlebnis legen, bietet es ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Reservierung: Dringend empfohlen, da es nur sechs Plätze gibt. Buchungen erfolgen in der Regel per Direktnachricht auf Instagram.
- Anfahrt: Ein kurzer Spaziergang (409 m) vom Bahnhof Ebisu Cho. Das Restaurant befindet sich im 1. Stock des Casablanca Building und kann schwer zu finden sein; planen Sie zusätzliche Zeit ein.
- Sitzplätze: Nur 6 Plätze an der Theke.
- Bezahlung: QR-Code-Zahlungen (PayPay) werden akzeptiert. Kreditkarten und anderes elektronisches Geld werden nicht akzeptiert. Es ist ratsam, Bargeld mitzubringen.
- Wartezeit: Die Gerichte werden auf Bestellung zubereitet, rechnen Sie also mit einer Wartezeit von 15–25 Minuten.
- Service: Der Inhaber spricht Englisch. Eine kostenlose Nachfüllung von Reis und Kohl ist bei Sets inbegriffen.
- Rauchen: Das gesamte Restaurant ist rauchfrei.
- Parken: Keine Parkplätze vorhanden.










