comer mar y montana (コメール マル イ モンターニャ) ist die zwanglose Bar des Respiración, des spanischen Zwei-Sterne-Restaurants in Kanazawa. Sie bezieht dieselben Produkte wie das Mutterhaus, aber zu Barpreisen. Im Mittelpunkt steht Paella mit Meeresfrüchten aus Hokuriku: weiße Garnelen, Felsenaustern und Leuchtkalmare, im November und Dezember auch kōbako-gani, das Weibchen der Schneekrabbe. Die Meeresfrüchte liegen so hoch, dass der Reis darunter verschwindet. Bestellt wird à la carte, auch in halben Portionen, oder als Menü.
Die Paella beherrscht fast jede Bewertung. Die Versionen mit Sepiatinte, weißen Garnelen, Austern und Krabbe werden immer wieder als die besten bezeichnet, die die Gäste je gegessen haben. Oft gelobt werden auch gambas al ajillo (Garnelen in Knoblauchöl) und pil-pil, gegrillter Fisch in emulgierter Knoblauchsauce, die man mit Brot auftunkt. Die Tortilla überzeugte sogar einen spanischen Gast. Erwähnt werden außerdem Naturweine und ein freundliches junges Team.
Am häufigsten wird das Verhältnis von Portion und Preis kritisiert: Eine halbe Paella für über 4.000 Yen fanden mehrere Gäste für zwei Personen knapp. Der Service ist ungleichmäßig. Eine ausländische Gruppe musste dreimal nach Wasser fragen, und schmutziges Geschirr blieb stehen. Einige japanische Gäste empfanden das Personal als kühl oder die Küche als langsam. Im Erdgeschoss an der Küche wird es heiß und rauchig, und ein Fernseher passt nicht zum Raum. Einer Minderheit war die Würzung zu kräftig oder zu flach.
Geöffnet ist nur abends; man zahlt meist 8.000–10.000 Yen pro Person. Gäste zahlten 2024–2026 für ein Menü 9.680–10.450 Yen. Eine halbe Paella kostete 4.300–4.500 Yen, eine große Paella mit Sepiatinte 7.500 Yen und caldoso (Reissuppe mit Meeresfrüchten) 5.300 Yen. Gambas al ajillo lagen bei 1.800 Yen, pil-pil bei 2.450 Yen und huevos rotos (Pommes mit Spiegelei) bei 1.000 Yen. Cocktails kosteten 780 Yen, offener Wein ab 1.100 Yen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fair, aber nicht günstig. Man bezahlt für erstklassige Meeresfrüchte, und die Paella hält, was sie verspricht. Wer sich jedoch durch viele kleine Teller isst, treibt die Rechnung schnell nach oben.
- Anfahrt: 5 Gehminuten von der Bushaltestelle Katamachi (Hokutetsu Bus), rund 1.090 m vom Bahnhof Nomachi. Der Eingang in Kiguramachi ist schlicht und leicht zu übersehen; er liegt neben Genzaemon.
- Reservierung: Ohne Reservierung ist ein Platz nicht sicher, daher einige Tage vorher buchen, besonders fürs Wochenende. Spät am Abend klappt es manchmal auch ohne. Reservierung online oder telefonisch unter 050-5590-3886. Bei der Buchung eine Abneigung gegen Schalentiere und die Abfahrtszeit des Zuges angeben. Allergiewünsche können am Tag selbst nicht berücksichtigt werden.
- Bestellen: Menüs gibt es ab zwei Personen, Alleinreisende bestellen à la carte. Jeder Gast bestellt mindestens ein Getränk. Beliebte Paellas sind oft schnell vergriffen, daher früh kommen.
- Bezahlung: Akzeptiert werden Kreditkarten (Visa, Mastercard, JCB, Amex, Diners), elektronisches Geld (Suica und andere IC-Karten, Rakuten Edy, nanaco, WAON, iD, QUICPay) und QR-Zahlung (PayPay, d Barai, Rakuten Pay, au PAY).
- Plätze: 40 Plätze, an der Theke und auf Sofas. Keine separaten Räume; der ganze Laden kann für Gruppen von 20 bis 50 Personen gemietet werden. Oben ist es kühler als im Erdgeschoss.
- Kinder: willkommen, auch Babys; Kinderwagen sind kein Problem.
- Rauchen: komplett rauchfrei.
- Parken: kein eigener Parkplatz, Münzparkplätze in der Nähe.
- Sprache: Laut Gästen gibt es eine englische Karte; einige Mitarbeiter sprechen Spanisch oder Französisch.









