Das Wagyu kommt am Tisch auf Binchōtan, eine dichte Holzkohle mit sehr hoher Hitze. Bei den Edelstücken wie Chateaubriand oder Harami übernimmt oft das Personal den Grill und lässt das Fleisch vor dem Servieren ruhen. Hier lässt sich gut Kōne probieren, ein seltenes, fettreiches Bruststück und eine Spezialität Hiroshimas. Der Reis wird auf Bestellung im Donabe (Tontopf) gekocht. Verwendet wird Nita-Reis aus Shimane, der am selben Tag poliert wird. Gäste aus Japan wie aus dem Ausland nennen ihn immer wieder den besten Reis ihrer Reise.
Der Service wird in fast jeder Bewertung erwähnt. Roste und Teller werden ungefragt gewechselt. Fehlt das Englisch, hilft eine Übersetzungs-App, und im Winter gibt es Taschenwärmer. Die meisten Gäste loben das Fleisch als zart und hochwertig. Besonders hervorgehoben werden die dick geschnittene Spezial-Zunge, Wagyu-Sashimi, Sushi mit Wagyu-Lende, Kōne, Leber ohne Fehlgeschmack und die Rindersehnensuppe zum Auftakt. Japanische Gäste schätzen die Getränkeauswahl bei den All-you-can-drink-Angeboten. Separees und eine gute Abluft sorgen für ein ruhiges Essen.
Die Kritik ist einheitlich. Der Tontopf-Reis kommt oft 20–25 Minuten zu spät, manchmal erst nach dem Fleisch. Einige englischsprachige Gäste fanden das Menü für ¥12.000 klein oder zu stark gewürzt und manche Stücke zäh. Ein koreanischer Gast bekam günstigeres Sushi, als auf der Rechnung stand.
Mittags ist geschlossen. Abends zahlt man meist ¥6.000–8.000 pro Person. Gäste zahlten 2024–2026 rund ¥7.000 für ein auf Essen konzentriertes Menü, etwa ¥8.000–8.800 für ein umfangreicheres Set und ¥12.000 für das Matsu-Menü mit zwei Stunden Getränken. À la carte kostete Kōne um ¥1.180, zwei Stück Wagyu-Lenden-Sushi ¥1.000. Freie Getränke als Zusatz kosteten ¥2.500.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das stärkste Argument. Japanische Stammgäste nennen die Menüs für ¥7.000–8.000 für diese Qualität ungewöhnlich günstig. Echte Kritik am Preis betrifft nur das Menü für ¥12.000.
- Reservierung: unbedingt im Voraus, denn das Lokal ist auch werktags voll. Ein Gast ohne Reservierung wurde um 17:30 auf 20:30 vertröstet. Telefon 050-5456-0375.
- Anfahrt: 3 Gehminuten von der Haltestelle Ebisu-cho der Straßenbahn Hiroden (Hiroshima Electric Railway). Vom Asahi Beer Kaikan an der Chuo-dori sind es wenige Schritte Richtung Nagarekawa. Der Eingang liegt rechts.
- Bezahlung: Karten (Visa, Mastercard, JCB, Amex, Diners, UnionPay), E-Geld (Suica und andere Verkehrskarten, Rakuten Edy, nanaco, WAON, iD, QUICPay) und QR-Zahlung (PayPay, d Barai, Rakuten Pay, au PAY, Alipay, Merpay) werden akzeptiert. Bei Coupons oder Menüs ist Kartenzahlung eventuell nicht möglich, daher bei der Reservierung nachfragen.
- Plätze: 49 Plätze an Theke, Tischen und Sofatischen sowie in Separees für 2–8 Personen. Es gibt vier Räume für je vier Personen, zwei davon lassen sich verbinden. Separees früh reservieren. Exklusivbuchung ist für 20–50 Personen möglich.
- Kinder: willkommen, auch Babys, Kinderwagen sind erlaubt. Das Lokal ist rollstuhlgerecht.
- Rauchen: komplett rauchfrei, auch für E-Zigaretten und Tabakerhitzer.
- Parken: keine eigenen Parkplätze, Münzparkplatz in der Nähe.
- Sprache: englische Karte mit Fotos. Das Personal spricht wenig Englisch und nutzt Übersetzungs-Apps.
- Tipp: Den Tontopf-Reis gleich zu Beginn bestellen, er braucht etwa 25 Minuten. Die Rechnung mit dem Servierten abgleichen.










