Gyoza Suguruya ist eine Theke mit sechs bis sieben Plätzen. Der Inhaber, früher Wagashi-Konditor (japanische Süßwaren), rollt den Teig und faltet jede Gyoza auf Bestellung vor den Augen der Gäste. Die Spezialität ist die Curry-Gyoza (華麗なる餃子), gefüllt mit fast flüssiger Currysauce. Selbst in Japan ist das ungewöhnlich. 2024 wurde das Lokal in die Tabelog-Dumplings-Auswahl „Tabelog 100“ aufgenommen.
Fast alle Bewertungen loben den Teig: dick und elastisch, unten knusprig, innen saftig. Am häufigsten genannt wird die Curry-Gyoza. Daneben empfehlen Gäste die gebratenen Yaki-Gyoza, die bissfest gekochten Sui-Gyoza und die Oroshi-Gyoza in leichter Brühe mit geriebenem Daikon und Nori. Auch die Herzlichkeit und die Scherze des Inhabers werden immer wieder erwähnt, selbst von ausländischen Gästen ohne Japanischkenntnisse.
Kritik betrifft vor allem die Zeit. Man wartet 20 Minuten bis eine Stunde auf einen Platz und danach weitere 15–20 Minuten auf das Essen. Manchen ist der Teig zu dick oder die Füllung zu knapp. Eine ausführliche japanische Bewertung nennt den Abend angenehm, aber überteuert. Drei ausländische Gäste berichten, man habe sie wegen Schließung oder voller Plätze abgewiesen, danach sei das Lokal jedoch offen geblieben oder habe andere Gäste gesetzt.
2025–2026 zahlten Gäste etwa ¥800 für sechs Yaki-Gyoza oder sechs Sui-Gyoza und ¥900 für die Curry-Gyoza oder die scharfen Piripiri-Gyoza mit Sesam. Fassbier kostete rund ¥700. Hinzu kommt ein obligatorisches Otoshi für ¥200 (Vorspeise, hier Makkaronisalat). Ein kurzer Besuch liegt bei etwa ¥1.700–2.000 pro Person. Abends sind ¥2.000–2.999 üblich, fünf Teller für zwei Personen kamen auf rund ¥8.000. Mittags ist geschlossen.
Für die meisten rechtfertigt die Handarbeit den Preis, einer Minderheit war er für Gyoza zu hoch. Die Portionen sind klein, daher passt das Lokal besser als Snack zum Bier auf einer zweiten Station als für ein ganzes Abendessen.
- Anfahrt: etwa 210 m vom Bahnhof Hosui-Susukino, Erdgeschoss des New Koraku Building. Der Eingang ist schwer zu finden. Leuchtet die rote Laterne, ist geöffnet.
- Bezahlung: nur bar. Kreditkarten, E-Geld und QR-Zahlungen werden nicht akzeptiert.
- Reservierung: nicht möglich, Plätze gibt es nur über die Warteschlange. Kommen Sie vor der Öffnung um 19:00. Gruppen ab drei Personen warten lange.
- Plätze: nur Theke, laut Lokal 7 Plätze (Gäste zählen sechs). Keine separaten Räume und keine Exklusivmiete.
- Rauchen: Nichtraucherlokal.
- Parken: keine Parkplätze.
- Zum Mitnehmen: möglich.
- Öffnungszeiten: sonntags Ruhetag. Das Lokal schließt mitunter früher, und vorübergehende Schließungen stehen oft nicht bei Google.
- Sprache: eine fremdsprachige Karte wird nicht erwähnt. Etwas Japanisch hilft, wenn Sie mit dem Inhaber plaudern möchten.
- Tipp: Die Curry-Gyoza ist kochend heiß, stechen Sie sie vor dem ersten Bissen an.










