NIKUSYO taku ohira überträgt das Prinzip eines Kappo-Restaurants, in dem der Koch vor den Gästen arbeitet, auf Yakiniku. Chef Takuro Ohira, ausgebildet in japanischer Küche, zerlegt Wagyu an einem L-förmigen Tresen. Das Personal grillt jede Scheibe am Tisch, die Garstufe ist also nie Ihr Problem. Zwischen den Fleischgängen kommen saisonale Gerichte wie Uni-Chawanmushi, Aal-Algen-Rollen und Shabu-Shabu in Muschelbrühe. Die Dips basieren auf Dashi statt auf süßer Sauce. Tabelog nahm das Restaurant 2022, 2023 und 2025 in die Yakiniku-Liste „Tabelog 100“ (EAST) auf, 2026 in die Grill-Liste.
Am häufigsten gelobt werden die dick geschnittene Zunge (tokujo tan) und der Sakura-ebi-Donabe-Reis, winzige Garnelen im Tontopf gegart. Oft genannt werden auch die frische Leber, Harami (Saumfleisch) und das Sirloin-Yakisuki, das man in Eigelb taucht. Ausländische Gäste beschreiben das Personal immer wieder als herzlich, geduldig und hilfsbereit auf Englisch.
Die Kritik ist konkret. Eine Minderheit, überwiegend ausländische Gäste, berichtet von Überraschungen auf der Rechnung:
- eine nicht angekündigte Tischgebühr;
- Oolong-Tee, der „ohne Eis“ von ¥500 auf ¥650 stieg;
- höhere Getränkepreise auf der englischen Karte;
- in einem Fall ¥5.000 zu viel berechnet.
Manchen war das Fleisch im Menü zu stark angekohlt, zu fett oder schwächer als die À-la-carte-Stücke. Andere fühlten sich mitten im Menü gehetzt oder vergessen.
Es gibt nur Abendessen, keinen Mittagstisch. Für das beliebte Kinrenka-Menü zahlten Gäste zuletzt ¥12.000 vor Steuern. Mit wenigen Getränken lag die Rechnung meist bei ¥18.000–20.000 pro Person, mit Wein bei fast ¥30.000. À la carte zahlten Gäste etwa ¥800 für Seri-Namul (japanische Petersilie), ¥1.500 für Tempura aus Pestwurzsprossen, ¥3.000 für Aal-Kabayaki und ¥8.000 für ein Steak.
Für die Qualität stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis im Großen und Ganzen, mehrere japanische Rezensenten nennen das Menü fair kalkuliert. Die Extras treiben die Rechnung jedoch spürbar nach oben. Wer à la carte bestellt und die Rechnung vor dem Zahlen prüft, fährt besser.
- Anfahrt: etwa 3 Gehminuten von Susukino Station (Namboku Line), Exit 5. Folgen Sie der Straße vor dem Bahnhof nach Süden und biegen Sie am FamilyMart rechts in die Shinjuku-dori ab. Der Noren-Vorhang hängt links.
- Reservierung: dringend empfohlen. Ohne Reservierung gibt es manchmal nur ein kurzes Zeitfenster von etwa 50 Minuten. Bei der Buchung wird gefragt, ob es Ihr erster Besuch ist und ob Sie Allergien haben. Wer mit Kindern kommt, sollte deren Alter angeben. Telefon 050-5590-0345.
- Zeitlimit: Gäste berichten von etwa 75 Minuten. Fragen Sie beim Platznehmen nach.
- Gebühren: 10 % Servicezuschlag und ¥1.000 Gedeckgebühr. Laut Gästen wird eine Getränkebestellung praktisch erwartet.
- Bezahlung: Karten (VISA, Mastercard, JCB, AMEX, Diners) und QR-Zahlung (PayPay, d Barai, Rakuten Pay). Elektronisches Geld (IC-Karten) wird nicht akzeptiert.
- Plätze: 26 Plätze: 8 am Tresen, 8 an Tischen, 10 in halbprivaten Räumen. Separees für 6 und 8 Personen, halbprivate Räume für 3–12 Personen.
- Rauchen: überall erlaubt. Laut Gästen ist die Lüftung gut.
- Parken: kein eigener Parkplatz, Münzparkplätze in der Nähe.
- Sprache: Gäste erwähnen eine englische Karte, ein chinesisches Bestelltablet und einen englischsprachigen Mitarbeiter.
- Tipp: Der Reis aus dem Tontopf braucht etwa 20 Minuten, also früh bestellen.










